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Basels Spieler jubeln nach Basels Pajtim Kasamis, Mitte links, 2:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lausanne-Sport im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Mittwoch, 25. November 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: keystone

Basel macht gegen Lausanne einen Schritt aus der Krise – Sion feiert ersten Saisonsieg



Basel – Lausanne 2:1

Der FC Basel ist in seinem Verjüngungsprozess vor Rückschlägen nicht gefeit. Er kann aber auch verdient gewinnen, so wie an diesem frühen Mittwochabend zuhause im St.-Jakob-Park, an dem Timm Klose mit fünf gebrochenen Knochen in der linken Hand seine Premiere im Basler Stadion feierte und die Routiniers Valentin Stocker und Pajtim Kasami mit ihren Toren für den Heimsieg sorgten, der aufkommende kritische Stimmen fürs erste tilgt.

Das 1:2 durch den eingewechselten Lausanner Evann Guessand fiel erst mit Anbruch der Nachspielzeit. Beim Gegentor liessen die Basler dem Gegner bei dessen Aufbau etwas gar viel Zeit und Platz, danach offenbarten sie auch Anzeichen von Nervosität. Einmal musste Nikolics Ersatz Heinz Lindner im Basler Tor in der Folge noch eingreifen, und ein bisschen wacklig wirkten die Abwehrbemühungen in den Schlusssekunden schon. Es war aber gleichwohl ein verdienter Erfolg, der die Basler nach den Niederlagen gegen die Young Boys und Zürich wieder auf fünf Punkte an Leader YB heranführte.

Mit Ausnahme der Nachspielzeit und einer Szene nach einer Stunde, als Aldin Turkes das 1:1 aus fünf Metern auf dem Kopf hatte, hatte der FCB des Geschehen unter Kontrolle. Ein Vorstoss über die linke Seite, die wiederum der Brasilianer Jorge beackerte, leitete fünf Minuten vor der Pause das 1:0 ein. Jorges Flanke wurde von Lausannes Joël Geissmann abgelenkt statt geklärt, der Ball kullerte dem schussbereiten Valentin Stocker vor die Füsse. Beim 2:0 spielte sich Kasami mit einem Doppelpass mit Fabian Frei durch die Lausanner Reihen. Der Neuzuzug aus Sitten brauchte zu seinem zweiten Treffer für den FCB alleine vor Lausannes Schlussmann Mory Diaw nur noch einzuschieben.

Basel - Lausanne-Sport 2:1 (1:0)
15 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 41. Stocker (Jorge) 1:0. 76. Kasami (Frei) 2:0. 91. Guessand (Turkes) 2:1.
Basel: Lindner; Padula, Cömert, Klose, Jorge; Frei (81. Van Wolfswinkel), Kasami; Zhegrova (90. Von Moos), Stocker (70. Marchand), Pululu (90. Petretta); Arthur.
Lausanne-Sport: Diaw; Boranijasevic, Loosli, Monteiro, Flo (80. Zohouri); Kukuruzovic (80. Bares); Geissmann (71. Schneuwly), Puertas; Da Cunha (62. Brazão), Zekhnini (62. Guessand), Turkes.
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Bunjaku, Tushi (alle verletzt), Zuffi, Widmer, Van der Werff (rekonvaleszent) und Nikolic (krank). Lausanne-Sport ohne Falk und Schmidt (beide verletzt). Verwarnungen: 16. Geissmann (Foul), 54. Zekhnini (Foul), 66. Kasami (Foul), 73. Padula (Foul).

Sion – Servette 2:0

In seinem sechsten Spiel der Super-League-Saison hat der FC Sion den ersten Sieg errungen. Die Walliser gewannen das Nachtragsspiel im Tourbillon gegen Servette 2:0. Innenverteidiger Jan Bamert nach einer Viertelstunde und der eingewechselte Offensivspieler Jared Khasa nach 58 Minuten erzielten mit Kopfbällen die beiden Tore. Beide waren bei ihren Abschlüssen aus kurzer Distanz unbedrängt.

Guillaume Hoarau war zum ersten Mal in der Sittener Startformation, aber vom langen Franzosen war nichts zu sehen, bis er nach 60 Minuten einen Flachschuss aus günstiger Position knapp verzog. Viel mehr zu sehen war dafür von Luca Clemenza. Der 23-jährige Leihspieler von Juventus Turin bestimmte hinter den Walliser Stürmern das Spiel. Er bereitete die Tore mit Flanken vor und war auch an fast allen Angriffen beteiligt. Er scheint diese Position besser auszufüllen als in der letzten Saison Anto Grgic. Dieser war im Match gegen Servette Clemenzas Partner zur Rechten.

Nach der frühen Führung zogen sich die Walliser in diesem recht spektakulären Romandie-Derby zurück. Servette erarbeitete sich so viele Spielanteile und Torchancen, dass es für einen Punktgewinn hätte reichen müssen. So musste Sions Goalie Kevin Fickentscher gegen Boris Cespedes mit einem Reflex auf der Linie retten, und Boubacar Fofana traf von der Strafraumgrenze die Latte.

Joie des joueurs valaisans apres le deuxieme but marque par Jared Khasa, lors de la rencontre de football a huis clos de Super League entre FC Sion et Servette FC le mercredi 25 novembre 2020 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: keystone

Sion - Servette 2:0 (1:0)
SR Tschudi.
Tore: 15. Bamert (Clemenza) 1:0. 59. Khasa (Clemenza) 2:0.
Sion: Fickentscher; Tosetti (46. Abdellaoui), Bamert, Ndoye, Iapichino; Grgic (69. Andre), Serey Die, Araz; Clemenza (83. Wakatsuki); Hoarau (69. Uldrikis), Karlen (46. Karlen).
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Mandy; Valls, Ondoua (58. Cespedes); Imeri (69. Schalk), Cognat, Antunes (46. Koné); Kyei (58. Fofana).
Bemerkungen: Sion ohne Andersson, Kabashi und Luan (alle verletzt). Servette ohne Stevanovic, Diallo und Henchoz, Stevanovic. 75. Lattenschuss Fofana. Verwarnungen: 10. Tosetti (Foul), 67. Iapichino (Foul), 70. Cespedes (Foul). (abu/sda)

Die Tabelle

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