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Belgium forward Eden Hazard during his official presentation after signing for Real Madrid at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Thursday, June 13, 2019. Real Madrid announced last week that it had acquired the 28-year-old Belgian playmaker from Chelsea for a reported fee of around 100 million euros ($113 million) plus variables, making him the club's most expensive signing ever. (AP Photo/Manu Fernandez)

Eden Hazard wird in Madrid begeistert empfangen. Bild: AP/AP

50'000 Real-Fans empfangen Hazard – das reicht aber nicht für den Rekord



50'000 Zuschauer. So viele Fans kommen im Schnitt zu den Heimspielen von Borussia Mönchengladbach – und zur Präsentation von Eden Hazard bei Real Madrid. Das ist viel, aber noch kein Rekord. Wer weiterhin die populärste Spielervorstellung hält, siehst du in dieser Slideshow:

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Die meisten Fans bei einer Spieler-Vorstellung
quelle: ap / david ramos
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Zurück zu Hazard. Der spanische Rekordmeister hatte sich den belgischen Superstar vom FC Chelsea London für geschätzte 100 Millionen Euro gekauft, und dementsprechend am Donnerstagabend mit Pauken und Trompeten präsentiert. Um 20.04 Uhr betrat der 28-Jährige im weissen Trikot der Königlichen ohne Rückennummer den Rasen des Estadio Santiago Bernabeu.

Unter lautem Jubel der Fans drosch Reals Königstransfer anschliessend Bälle auf die Ränge, küsste natürlich schon das Vereinslogo auf seinem Trikot und schoss Selfies. Er überstand auch die Königsdisziplin des lockeren Ballhochhaltens, über die einige Rekordtransfers, wie etwa Ousmane Dembélé beim FC Barcelona, schon stolperten.

Anschliessend griff er zum Mikrofon und rief den Anhängern auf Spanisch zu:

«Vielen Dank euch allen. Hala Madrid!»

Zuvor hatte Hazard bereits im Inneren der Arena im feinen grauen Anzug einen Vertrag bis 2024 unterzeichnet und voller Tatendrang gesagt: «Ich möchte unbedingt anfangen, für Real Madrid zu spielen und viele Titel zu gewinnen. Das war mein Traum, seit ich klein war, und jetzt bin ich hier. Ich möchte diesen Moment einfach geniessen.»

Die Ablöse von 100 Millionen Euro soll durch Bonuszahlungen laut spanischen Medienberichten um weitere 45 Millionen Euro anwachsen können. In Anspielung an frühere Ausnahmespieler von Real wie der heutige Trainer Zinedine Zidane, Luis Figo oder Ronaldo sagte Hazard: «Ich bin kein Galaktischer – noch nicht. Aber ich hoffe, dass ich eines Tages einer werde.» Er werde versuchen, «der beste Spieler der Welt zu sein. Der erste Schritt war, zu der besten Mannschaft der Welt zu kommen.»

Solche Worte dürften die verwöhnte Real-Fans eigentlich freuen. Nach zuletzt drei Champions-League-Siegen (was noch nie ein Team schaffte) konnte sich Real in der vergangenen Saison nicht das historische Quadruple in der Königsklasse sichern. Um die Gemüter der Fans zu beruhigen, hat Real schon zu Anfange der Transferperiode eine Shopping-Orgie hinter sich: Mit Eden Hazard, Luka Jovic, Éder Militão, Ferland Mendy und Rodrygo hat Real seinen eigenen Ausgaben-Rekord geknackt. Die Königlichen zahlten für die fünf Sommer-Neuzugänge insgesamt 303 Millionen Euro.

Die Fans sind aber offenbar noch nicht zufrieden

Denn offenbar reicht diese Liste an Neuzugängen inklusive einem neuen «Galaktischen» (und nebenbei einem der besten Spieler der Welt) wie Hazard nicht. Die 50'000 Zuschauer forderten während Hazards Präsentation den französischen Shooting-Star und Weltmeister Kylian Mbappé. «We want Mbappé», ist aus den Sprechchören herauszuhören.

«We want Mbappé»

Der PSG-Stürmer kostet laut Transfermarkt.de übrigens 200 Millionen Euro. Die Real-Fans erinnern somit ein bisschen an den verwöhnten Mitschüler mit dem reichen Papa, der nicht nur irgendeinen Sportwagen will, sondern gleich den teuersten. Ziemlich grössenwahnsinnig.

(bn/watson.de)

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