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Newly promoted Japanese sumo wrestler Kisenosato, center, accompanied by his stable master Tagonoura, right, and the master's wife, Kotomi, holds up a red sea bream during a formal ceremony to notify him of his promotion to the pinnacle of Japan's ancient sport for the first time in almost two decades in Tokyo Wednesday, Jan. 25, 2017. Kisenosato was promoted to the highest rank of “Yokozuna” on Wednesday, three days after winning his first title at the New Year Grand Sumo Tournament with a 14-1 record. Standing behind Kisenosato are his parents, Sadahiko Hagiwara, right, and Yumiko. (Naohiko Hatta/Kyodo News via AP)

Kisenosato (Mitte) bei der Ehrung zum Grossmeister mit seinem Sumo-Stall-Meister Tagonoura (r.) und dessen Ehefrau Kotomi. Bild: AP/Kyodo News

Nach 19 langen Jahren gibt es endlich wieder einen japanischen Yokozuna



Sumo ist der Nationalsport in Japan. Doch während er früher auch wirklich nur von Japanern betrieben wurde, liefen ihnen die Ausländer in den letzten Jahren den Rang ab. 1998 durfte sich mit Wakanohana letztmals ein waschechter Japaner als «Yokozuna» bezeichnen. Dieser höchste Rang im Sport wird bei besonderen Leistungen vergeben.

Jetzt hat es mit Kisenosato endlich wieder ein Japaner bis ganz nach oben geschafft. Der 30-Jährige ist seit dem 18. Jahrhundert erst der insgesamt 72. Yokozuna. Verdient hat sich der 178-Kilo-Brocken den Titel nach dem Neujahrsturnier, wo er 14 von 15 Kämpfe für sich entschied.

Ozeki Kisenosato, accompanied by his father Sadahiko Hagiwara, right, and mother Yumiko, holds the trophy after defeating Mongolian grand champion Hakuho during the final day bout of the New Year Grand Sumo Tournament at Ryogoku Kokugikan sumo hall in Tokyo Sunday, Jan. 22, 2017. Kisenosato, who had secured his first championship victory on Saturday, finished the 15-day tournament with 14-1 win-loss records. (Takumi Sato/Kyodo News via AP)

Kisenosato darf sich ab heute Yokozuna nennen. Bild: AP/Kyodo News

Insgesamt benötigte der Sportler 73 Turniere, um in den höchsten Rang aufzusteigen. Seit 1926 dauerte es nie mehr so lange. Bei der Ehrung erklärte Kisenosato: «Ich werde versuchen den Titel würdig zu tragen.» 

Seit 1998 wurde der Titel nur noch Ringern aus der Mongolei und Hawaii verliehen. Japan kämpft seit Jahren mit Nachwuchsproblemen im Nationalsport. Mit dem Titel für Kisenosato erhofft man sich in Japan einen Aufschwung für die mit Schwierigkeiten kämpfende Sportart. Neben Kisenosato tragen aktuell mit Kakuryu, Harumafuji und Hakuho drei in der Mongolei geborene Ringer den Yokozuna-Titel. (fox)

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