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Nach Tumult in Zofingen: Fussballrowdys droht Strafe bis zu einem Jahr Spielverbot

Sebastian Wendel / ch media



Der Schiri flüchtete in den Club-Raum: Zuschauer filmten die Tumulte nach Schlusspfiff auf der Zofinger Trinermatten.

Video: © AZ-Leserreporter

Wie weiter nach den Ausschreitungen in Zofingen? Pajde-Trainer Dejan Rakitic hat angekündigt, die fehlbaren Spieler und Betreuer seiner Mannschaft intern zu sanktionieren. Er sagt: «Die Schiedsrichter-Leistung war zwar eine Frechheit. Aber es ist falsch, was nach dem Spiel passiert ist.»

Klar ist: Die insgesamt sechs ausgeschlossenen Pajde-Akteure (5 Spieler plus der Assistenztrainer) erwarten neben den internen auch harte Strafen von Verbandsseite. Das Strafmass für die drei während der Partie vom Platz gestellten Pajde-Spieler (alle wegen verbaler Beleidigung) wird gemäss dem Sekretariat der 2. Liga inter bis Mittwochmittag bekannt sein.

«Wir selbst mussten den Schiedsrichter schützen, bis die Polizei kam»

Das sagten der Trainer des SC Zofingen, die Polizei und der Präsident der Schweizer Schiedsrichter-Union am Montag bei Tele M1. Video: © Tele M1

Mit der Frage, wie es mit dem Assistenztrainer und den zwei nach dem Schlusspfiff vom Schiedsrichter sanktionierten Spieler weitergeht, wird sich die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbandes beschäftigen. Das dürfte dauern.

Je nach Schwere der Vergehen müssen die fehlbaren Akteure mit Strafen zwischen einigen Spielsperren und einem Ausschluss bis zu einem Jahr rechnen.

Die Höchststrafe, einen Ausschluss aus der Meisterschaft, muss NK Pajde kaum befürchten, da der Verein kein Wiederholungstäter ist. Im Gegenteil: Von Verbandsseite ist zu hören, dass die Erfahrungen mit Pajde durchaus positiver Natur waren.

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