DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 5. Runde

Sion – Luzern 2:1 (1:0)

St.Gallen – Lugano 3:2 (0:1)

Thun – Servette 0:4 (0:2)

Thuns Sven Joss, rechts, im Duell mit Servettes Anthony Sauthier im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und Servette FC Genf, am Sonntag, 25. August 2019, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Servette verpasst Thun eine Klatsche. Bild: KEYSTONE

Servette verpasst Thun eine Packung – St.Gallen triumphiert bei Spektakel gegen Lugano

Der FC Luzern rutscht in der Super League nach der 5. Runde und dem 1:2 in Sitten auf den vorletzten Platz ab. St. Gallen dagegen kann den Abwärtstrend dank dem 3:2 gegen Lugano aufhalten.



Sion – Luzern 2:1

Bald können sie beim FC Luzern das Wort Krise nicht mehr leugnen. Im Auswärtsspiel gegen den FC Sion verloren die Innerschweizer 1:2 und kassierten die vierte Niederlage in Serie.

Man muss die Gründe für die Luzerner Baisse nicht lange suchen. Die Mannschaft von Thomas Häberli ist in der Offensive völlig harmlos. In Sitten war sie in der letzten halben Stunde dominant, doch zu guten Chancen kam sie nicht. Als dann Mittelfeldspieler Ibrahima Ndiaye in der Nachspielzeit doch noch traf und das erste Luzerner Meisterschaftstor nach 360 Minuten erzielte, war es zu spät für eine nachhaltige Reaktion. Die vierte Niederlage in Serie war längst besiegelt.

Sion war offensiv auch nicht gut. Doch die Luzerner «schenkten» den Wallisern den letztlich entscheidenden Penalty, indem Stefan Knezevic den Sittener Roberts Uldrikis am Trikot zurückhielt. Anto Grgic verwandelte (39.), und in der Folge konnte Sion auf Konter spielen. Das behagt dem Team von Stéphane Henchoz mehr, als das Spiel zu bestimmen. Prompt fiel nach einem Gegenangriff durch den 20-jährigen Bastien Toma das entscheidende 2:0 (83.).

Le milieu valaisan Bastien Toma, gauche, fete le deuxieme but avec le milieu valaisan Jared Khasa, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le FC Luzern le dimanche 25 aout 2019 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

St.Gallen – Lugano 3:2

Der FC St. Gallen feierte gegen Lugano den ersten Sieg seit eineinhalb Jahren. Drei Tore innerhalb von 19 Minuten ebneten den Ostschweizern beim 3:2 den Weg zur Wende und dem ersten Heimsieg der Saison.

Bis zur Pause liefen die Dinge einmal mehr nicht für den FC St. Gallen. Ein verschossener Penalty von Cedric Itten nach sechs Minuten, eine misslungene Abwehraktion von Silvan Hefti vier Minuten später, und Lugano lag entgegen dem Spielverlauf in Front. Hefti hatte per Kopf in die Füsse von Gegenspieler Carlinhos geklärt, dessen Zuspiel brauchte Holender nur einzuschieben - und so stand es zur Pause 0:1 statt 1:0.

Unmittelbar nach der Pause bekam das Team von Peter Zeidler auf dem Weg zum ersten Heimsieg in dieser Saison aber Hilfe von den Gästen. Oliver Custodio sorgte durch seine zweite Gelbe Karte für einen personellen Vorteil des Heimteams, den dieses effizient auszunutzen wusste. Hefti, der beim 0:1 noch fehlerhaft agiert hatte, traf sieben Minuten nach dem Platzverweis zum Ausgleich. Boris Babic (64.) und Cedric Itten stellten den Sieg der Ostschweizer bis zur 73. Minute sicher. Der zweite Treffer von Holender in der vierten Minute der Nachspielzeit kam für Lugano zu spät. (sda)

St. Gallens Cedric Itten bejubelt das Tor zum 3-1, im Hintergrund dreht Luganos Fabio Daprela ab, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Lugano, am Sonntag, 25. August 2019, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Thun – Servette 0:4

Aufsteiger Servette mischt die Super League weiterhin munter auf. Nach dem 4:0-Sieg in Thun stiess das Team von Alain Geiger nach der 5. Runde sogar in den 4. Rang vor.

Young Boys, Basel, Sion und Servette. So präsentiert sich die Tabelle der Super League nach fünf Runden. Der Aufsteiger aus Genf darf bislang getrost als Überraschungsteam der Super League bezeichnet werden. In Thun genügte Servette eine gute Anfangsphase, um den letztlich klaren Sieg sicherzustellen. Auch weil das Heimteam den Genfern mit Fehlern unter die Arme griff.

Dem 1:0 durch Miroslav Stevanovic ging ein missglückter Abschlag von Guillaume Faivre voraus. Der Thun-Goalie, der in dieser Saison bereits öfters nicht stilsicher aufgetreten war, schlug einen Rückpass genau in die Füsse des Genfer Mittelfeldspielers, der aus rund 18 Metern traf. Das 2:0 erzielte Steve Rouiller nach einem Freistoss von Sébastien Wüthrich per Kopf, wobei ihn die Thuner fahrlässig gewähren liessen. Sébastien Wüthrich, der in der 88. Minute nach einem von Faivre parierten Foulpenalty traf, und Alex Schalk (95.) sorgten in der Schlussphase für die klare Zäsur.

Thuns Sven Joss, links, im Duell mit Servettes Miroslav Stevanovic im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und Servette FC Genf, am Sonntag, 25. August 2019, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Bild

Bild: watson

Die Telegramme

Sion - Luzern 2:1 (1:0)
9300 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 39. Grgic (Foulpenalty/Foul Knezevic an Uldrikis) 1:0. 83. Toma 2:0. 91. Ndiaye (Schürpf) 2:1.
Sion: Fickentscher; Maceiras, Ndoye, Kouassi, Facchinetti; Zock, Toma; Kasami, Grgic (70. Khasa), Lenjani (88. Abdellaoui); Uldrikis (78. Song).
Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Knezevic, Sidler (66. Kakabadse); Ndiaye, Voca, Ndenge, Schürpf; Schulz (83. Demhasaj), Eleke (66. Margiotta).
Bemerkungen: Sion ohne Behrami, Adao, Nsakala, Luan und Raphael (alle verletzt) sowie Barrenechea (nicht spielberechtigt), Luzern ohne Grether (verletzt).
Verwarnungen: 27. Schwegler (Foul). 32. Zock (Foul). 37. Voca (Foul). 38. Knezevic (Foul). 43. Kouassi (Foul). 69. Toma (Foul). 77. Schulz (Foul).

Thun - Servette 0:4 (0:2)
6685 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 14. Stevanovic 0:1. 18. Rouiller (Wüthrich) 0:2. 88. Wüthrich 0:3. 96. Schalk (Stevanovic) 0:4.
Thun: Faivre; Glarner, Havenaar, Sutter (46. Munsy), Joss (72. Chihadeh); Kablan (62. Salanovic), Gelmi, Stillhart, Hefti; Castroman, Rapp.
Servette: Frick; Sauthier (74. Souici), Rouiller, Sasso, Gonçalves; Cespedes, Cognat; Stevanovic, Wüthrich, Tasar (61. Imeri); Chagas (73. Schalk).
Bemerkungen: Thun ohne Hediger, Ziswiler, Karlen, , Rodrigues, Bigler, Tosetti (alle verletzt), Righetti und Wanner (beide krank). Servette ohne Busset, Iapichino, Koné, Lang, Mfuyi, Routis, Ondoua (alle verletzt) und Kyei (nicht spielberechtigt). 64. Pfostenschuss Munsy. 88. Faivre hält Penalty von Wüthrich.
Verwarnungen: 19. Cespedes (Foul). 45. Glarner (Foul). 49. Wüthrich (Foul). 51. Gelmi (Foul). 88. Havenaar (Foul).

St. Gallen - Lugano 3:2 (0:1)
10'578 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 10. Holender (Carlinhos) 0:1. 54. Hefti (Guillemenot) 1:1. 64. Babic (Ruiz) 2:1. 73. Itten (Ruiz) 3:1. 94. Holender (Sabbatini) 3:2.
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Rüfli; Görtler (81. Alves), Quintilla; Fazliji (32. Babic); Guillemenot (79. Campos), Itten, Ruiz.Lugano: Baumann; Kecskes, Sulmoni, Daprelà; Custodio; Lavanchy, Rodriguez (61. Gerndt), Sabbatini, Aratore (61. Lovric); Carlinhos (51. Vecsei), Holender.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Muheim (gesperrt), Nuhu, Lüchinger (beide verletzt) und Wiss (rekonvaleszent). Lugano ohne Bottani (verletzt). 6. Baumann hält Foulpenalty von Itten. 46. Gelb-Rote Karte gegen Custodio (Unsportlichkeit).
Verwarnungen: 6. Custodio (Foul). 59. Quintilla (Foul). 86. Ruiz (Foul). 87. Vecsei (Foul). 97. Alves (Zeitverzögerung). (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schiedsrichter testen Videoassistenten VAR in der Praxis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel