DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Belinda Bencic, of Switzerland, reacts after a shot to Samantha Crawford, of the United States, during the first round of the U.S. Open tennis tournament, Monday, Aug. 29, 2016, in New York. (AP Photo/Seth Wenig)

Bild: Seth Wenig/AP/KEYSTONE

Bencic kämpft sich am US Open in Runde 2 – Golubic scheitert an 17-jähriger Qualifikantin

Belinda Bencic startet mit einem mühevollen Sieg ins diesjährige US Open. Nach verlorenem Startsatz kehrt die Schweizerin die Partie gegen die Amerikanerin Crawford und kämpft sich somit in Runde 2.



Der Auftakt am US Open gelingt Belinda Bencic nicht nach Wunsch. Trotz zwei Breaks aus Schweizer Sicht entscheidet sich der erste Satz im Tie-Break, welches mit 8:6 an die Amerikanerin Samantha Crawford geht.

Bencic kann sich fangen und froh sein, erwischt auch ihre Konkurrentin nicht ihren besten Tag. So gelingt Bencic in Satz zwei ein Break mehr als der Lokalmatadorin und es kommt zum Entscheidungssatz. 

epa05514351 Samantha Crawford of the US hits a return to Belinda Bencic of Switzerland  during their match on the first day of the US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 29 August 2016.  The US Open runs through September 11.  EPA/RAY STUBBLEBINE

Samantha Crawford wehrte sich nach Kräften. Bild: RAY STUBBLEBINE/EPA/KEYSTONE

In diesem geht das Zittern weiter. Bencic gerät gegen die Nummer 101 0:2 in Rückstand. Mit zwei Breaks in Serie scheint die Schweizerin die Wende eingeleitet zu haben. Doch die Amerikanerin gleicht postwendend aus. Erst der Servicedurchbruch zum 5:3 ist dann schlussendlich spielentscheidend. Und nach 2:10 Stunden kann Bencic den dritten Matchball bei eigenem Aufschlag schliesslich verwerten.

Wie sehr sie auf dem Platz litt, zeigte sie Anfang des dritten Satzes mit einem deutlich hörbaren «Läck mer am A...» Bencic kämpfte sich aber durch und verdiente sich ein Zweitrunden-Duell mit der Deutschen Andrea Petkovic (WTA 43). Die bisher einzige Begegnung gewann die Schweizerin im Februar im Fedcup-Viertelfinal im Februar in Leipzig. Da war Bencic aber in Hochform, nun ist sie auf der Suche danach. Nach den 130 Minuten im Glutofen von Flushing Meadows sollten aber immerhin die letzten Zweifel am zuvor lädierten linken Handgelenk überwunden sein.

Golubic bei der US-Open-Premiere chancenlos

Eine grosse Enttäuschung erlebt Viktorija Golubic (WTA 65) bei ihrer Premiere im US-Open-Hauptfeld. Die 23-jährige Zürcherin, die seit ihrem sensationellen Triumph beim neuen WTA-Turnier in Gstaad nur noch zwei Matches gewinnt – einen davon in einer Qualifikation – verliert gegen die 17-jährige Qualifikantin Catherine Bellis (WTA 158) sang- und klanglos 2:6, 3:6. Golubic gewinnt nur gerade zwei von neun Aufschlagspielen und gerät in beiden Sätzen sofort vorentscheidend in Rückstand. 

Gasquet bereits ausgeschieden

Richard Gasquet ist am Auftakttag des US Open das erste prominente Opfer. Der Weltranglisten-15. aus Frankreich verliert in der 1. Runde gegen die britische Nummer 4 Kyle Edmund (ATP 84) deutlich 2:6, 2:6, 3:6. Eine grosse Überraschung ist das Aus des US-Open-Halbfinalisten von 2013 und Viertelfinalisten des letzten Jahres nicht: Der 30-jährige Wahl-Neuenburger litt zuletzt unter einer Rückenverletzung, die ihn zum Verzicht auf die Olympischen Spiele zwang. Er wurde zwar rechtzeitig auf das US Open hin wieder fit, konnte aber den Trainingsrückstand und die fehlende Matchpraxis nicht kaschieren. 

epa05514511 Rafael Nadal of Spain sweats as he plays Denis Istomin of Uzbekistan during their match on the first day of the US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 29 August 2016.  The US Open runs through September 11.  EPA/PETER FOLEY

Der Schweiss hat sich ausbezahlt: Nadal erfolgreich in Runde 2. Bild: PETER FOLEY/EPA/KEYSTONE

Keinerlei Probleme kannten hingegen Rafael Nadal, der US-Open-Champion von 2010 und 2013, und Marin Cilic, der Überraschungssieger von 2014. Nadal setzte sich gegen den Usbeken Denis Istomin, in zweieinhalb Wochen Gegner der Schweiz im Abstiegs-Playoff, ebenso sicher in zwei Sätzen durch wie Cilic gegen den Brasilianer Rogerio Dutra Silva. (qae/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federer macht mit De Niro Werbung für die Schweiz – doch der will mehr Drama

Seit Ende März ist bekannt, dass Roger Federer Markenbotschafter von Schweiz Tourismus wird. Heute ist ein erster Werbespot der Kampagne lanciert worden. In diesem will Federer den zweifachen Oscar-Gewinner Robert De Niro für einen Werbefilm für die Schweiz einspannen – doch der Schauspieler zögert. Der Grund: Die Schweiz sei zu perfekt, es habe schlicht und einfach zu wenig Drama.

Roger Federers Gage fliesst nicht auf sein Konto, sondern auf jenes seiner Stiftung. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger …

Artikel lesen
Link zum Artikel