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epa04886702 Switzerland's Belinda Bencic waits while Romania's Simona Halep (not shown) receives medical attention in the final match at the Rogers Cup women's tennis tournament in Toronto, Canada, 16 August 2015. Bencic defeated Halep 7-6(5), 6(4)-7, 3-0 after Halep retired partway through the third set.  EPA/WARREN TODA

Noch im Schatten, doch Belinda Bencic will bald wieder ins Scheinwerferlicht treten. Bild: WARREN TODA/EPA/KEYSTONE

Fertig mit Shopping in New York – heute beginnt für Belinda Bencic das US Open und dort für sie «alles wieder bei null»

Belinda Bencic, Timea Bacsinszky, Roger Federer und Stan Wawrinka sind die Schweizer Musketiere am US Open in New York. Als Einzige von ihnen steht Belinda Bencic schon heute Montag im Einsatz.



Nicht nur Tennis, sondern auch Shopping muss in NY sein

Die 18-jährige, in Wollerau wohnende Ostschweizerin, vor gut zwei Wochen grandiose Siegerin am hochkarätig besetzten Turnier in Toronto, tritt auf einem Nebenplatz, auf Court 5, gegen die Bulgarin Sesil Karatantcheva an. Die Partie dürfte wegen der Zeitverschiebung heute Abend gegen Mitternacht Schweizer Zeit oder sogar danach anfangen.

Gegen die 26-jährige Karatantcheva hat Bencic noch nie gespielt. Als Nummer 12 der Weltrangliste ist Bencic auf dem Papier gegen die um 94 Positionen schlechter klassierte Widersacherin klar favorisiert. 

Gestern trainierte Bencic mit Martina Hingis. 

Bencic, die gefährliche Aussenseiterin

Allerdings musste sie vorletzte Woche am Turnier in Cincinnati entkräftet und mit Schmerzen im rechten Handgelenk aufgeben. «Die Pause hat mir gut getan. Ich habe in den letzten Wochen viele Matches gespielt, jetzt verspüre ich aber keine Schmerzen mehr», erklärte Bencic gegenüber dem SRF. «Es beginnt wieder bei Null. Dass ich vorhin gut gespielt habe, nützt mir jetzt nichts mehr.»

Bencic zählt in Flushing Meadows trotzdem zu den gefährlichen Aussenseiterinnen. Sie ist der Shooting Star der letzten Wochen. Karatantcheva ihrerseits hat in ihrer Karriere noch kein Turnier gewonnen.

Bencic musste zuletzt gegen Safarova aufgeben.

Zum Auftakt der nordamerikanischen Hartplatzsaison erlebte sie in Toronto ihre Sternstunde, als sie innerhalb von fünf Tagen vier Top-6-Spielerinnen und mit Serena Williams erstmals die Nummer 1 schlug. Der erste grosse Turniersieg, ein Check von knapp einer halben Million Dollar und der Aufstieg zur Nummer 12 der Welt waren die Belohnung. 

Im Viertelfinal könnte Williams warten

Bencic hat im letzten Jahr bewiesen, dass ihr die Bedingungen in New York liegen, mit der Viertelfinal-Qualifikation erzielte sie dort ihr bislang bestes Grand-Slam-Ergebnis. Wiederholt sie heuer diesen Erfolg, könnte es in den Viertelfinals vor 23'000 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadion zum Showdown mit Serena Williams kommen. 

Die übrigen Schweizer, denen allen etwas zuzutrauen ist, greifen erst am Dienstag ins letzte Grand-Slam-Turnier der Saison ein. (ndö/si)

Belinda Bencic bei Instagram

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