DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06175244 Roger Federer of Switzerland hits a return to Mikhail Youzhny of Russia on the fourth day of the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 31 August 2017. The US Open runs through September 10.  EPA/JASON SZENES *** Local Caption *** 53000073

Erstmals muss Roger Federer bei einem Grand Slam in den ersten beiden Runden zweimal über fünf Sätze. Bild: EPA/EPA

Federer nach 2. Fünfsatz-Marathon: «Ich wollte einfach irgendwie durchkommen»

Roger Federer hat nach zwei Matches beim US Open schon zehn Sätze bestritten. An seiner Vorbereitung auf die nächste Partie und seiner positiven Einstellung ändert das nichts.



>>> Hier gibt's den Spielbericht und den Liveticker zum Nachlesen.

Zum ersten Mal in seiner Karriere ist Federer mit zwei Fünfsatz-Matches in ein Grand-Slam-Turnier gestartet. Dass er beide Partien für sich entschieden hat, ist das Positive. Er bleibt im Turnier, während sich schon viele Mitfavoriten in den ersten Tagen verabschiedet haben. Seine Chancen auf den 20. Major-Titel sind intakt. «Ich hatte keine Probleme mit dem Rücken, was gut ist. Aber es war eine Schinderei», erklärt der Maestro nach der Partie.

Mikhail Youzhny, of Russia, sits on the court with a cramp in his leg after chasing down a shot from Roger Federer, of Switzerland, during the second round of the U.S. Open tennis tournament, Thursday, Aug. 31, 2017, in New York. (AP Photo/Andres Kudacki)

Am Ende zum 17. Mal im 17 Spiel bezwungen: Michail Juschni. Bild: AP/FR170905 AP

Dass er schon einige Energie verbraucht hat, deutlich mehr als er sich zu diesem Zeitpunkt eines Turniers gewohnt ist, sieht er nicht als grosses Problem. Er werde sich auf die dritte Partie genauso vorbereiten, wie wenn er zweimal in drei Sätzen gewonnen hätte. «Ich werde am Freitag mit einem Linkshänder trainieren», sagte Federer, der in der 3. Runde auf den Linkshänder Feliciano Lopez trifft. Vielleicht werde er etwas mehr Zeit beim Physio verbringen, lachte er. Aber: «Ich fühlte mich schon besser als in der ersten Partie.»

Federer: «Ich bin nicht in Panik verfallen»

Federer beherrscht die Kunst des positiven Denkens. Die ersten zwei Runden waren alles andere als perfekt, aber sie haben bewiesen, dass er trotz der gestörten Vorbereitung körperlich und mental auf der Höhe ist. Wäre das nicht der Fall, er hätte die beiden Marathons nicht unbeschadet überstanden. «Es ärgert mich, dass ich nicht 2:0 in Führung ging. Dann hätte ich in drei oder sicher vier Sätzen gewonnen», so der Schweizer über seine Startphase.

Das Break zum 4:2 im fünften Satz.

Gegen Juschni lag er nach einem nahezu perfekten Start gefolgt von einem langen Zwischentief mit 1:2-Sätzen zurück und fing sich wieder. «Ich glaubte daran, dass ich mich steigern würde. Ich bin nicht in Panik verfallen, sondern habe mich auf die einzelnen Punkte konzentriert», erzählte Federer.

Ohne Frage wird sich der Schweizer in den kommenden Runden steigern müssen. Sein Spiel ist derzeit von vielen Schwankungen geprägt. Es fehlt die Konstanz. Aber er hatte gegen Juschni auch gute Phasen, war offensiver als noch in der 1. Runde gegen Frances Tiafoe. Er ist davon überzeugt, dass es von Tag zu Tag besser gehen wird: «Ich wollte einfach irgendwie über die ersten Runden kommen.»

Nicht schlecht. Nächster Gegner: F. Lopez.

Ähnlich wie beim Australian Open im Januar?

Nach der durch die Rückenbeschwerden gestörte Vorbereitung wusste Federer, dass die Aufgabe in New York schwierig sein würde. Dass er in den ersten beiden Runden so sehr ins Straucheln geriet, ist aber doch überraschend. Beim Australian Open hat er aber bewiesen, dass er die Trendwende schnell herbeiführen kann. Im Januar in Melbourne spielte er in den ersten beiden Runden enttäuschend und lief in der dritten gegen Tomas Berdych zur grossen Form auf. Bleibt zu hoffen, dass es in New York genauso abläuft. (fox/sda)

Auch Wawrinka musste kämpfen: Beim Quiz über sich selbst

Video: watson

Gegen diese Spieler hat Federer noch eine weisse Weste

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federer macht mit De Niro Werbung für die Schweiz – doch der will mehr Drama

Seit Ende März ist bekannt, dass Roger Federer Markenbotschafter von Schweiz Tourismus wird. Heute ist ein erster Werbespot der Kampagne lanciert worden. In diesem will Federer den zweifachen Oscar-Gewinner Robert De Niro für einen Werbefilm für die Schweiz einspannen – doch der Schauspieler zögert. Der Grund: Die Schweiz sei zu perfekt, es habe schlicht und einfach zu wenig Drama.

Roger Federers Gage fliesst nicht auf sein Konto, sondern auf jenes seiner Stiftung. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger …

Artikel lesen
Link zum Artikel