DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US Open, Viertelfinals

Nadal – Rublew 6:1, 6:2, 6:2

Rafael Nadal, of Spain, pumps his fist during his match with Andrey Rublev, of Russia, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament, Wednesday, Sept. 6, 2017, in New York. (AP Photo/Adam Hunger)

Bild: AP/FR110666

Nadal deklassiert Teenager Rublew



Rafael Nadal braucht am US Open nur gerade 96 Minuten, um mit einem 6:1, 6:2, 6:2 gegen den jungen Andrej Rublew in den Halbfinal einzuziehen. Dort könnte der Gegner Roger Federer heissen.

Nadal war dem 19-Jährigen aus Moskau im überdachten Arthur-Ashe-Stadium in allen Belangen überlegen. Vor allem bei eigenem Service bekundete der Sohn eines Boxers und einer Tennistrainerin, die einst auch Anna Kurnikowa trainiert hatte, enorme Mühe.

Nadal gelangen in elf Return-Games sieben Breaks, wobei Rublew sieben Doppelfehler schlug. «Es war sein erster Grand-Slam-Viertelfinal, ihm unterliefen mehr Fehler als gewohnt», sagte Nadal nach seinem Einzug in den sechsten Halbfinal in Flushing Meadows. 43 nicht erzwungene Fehler standen am Ende und nach nur 97 Minuten Spielzeit für Rublew zu Buche.

Trotz der Ernüchterung im ersten Duell mit dem 15-fachen Grand-Slam-Champion deutete Rublew bei seinen Auftritten in den letzten zehn Tagen in New York sein immenses Potenzial an. In der 3. Runde hatte er überraschend Grigor Dimitrov, den Sieger des Turniers von Cincinnati, geschlagen.

Viel Lob für den Gegner

Und dank dem Einzug in seinen ersten Major-Viertelfinal wird er in der Weltrangliste in die Top 40 vorstossen. Rublew gehört wie Alexander Zverev, Charen Chatschanow oder Nick Kyrgios zu der von der ATP seit Jahren angepriesenen «Next Generation», die einst in die Fussstapfen von Federer, Nadal und Co. treten soll.

Noch muss die Jugend aber warten. Gerade in Sachen Erfahrung und Cleverness bekam Rublew von seinem zwölf Jahre älteren einstigen Jugendidol eine Lektion erteilt. Nadal setzte seinen Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Hatte er zu Beginn des Turniers nach den mässigen Auftritten an den Events in Montreal und Cincinnati noch seine Form gesucht, bewies er bei seinen klaren Dreisatzsiegen gegen Alexander Dolgopolow in den Achtelfinals und nun gegen Rublew, dass er für das Final-Wochenende gerüstet ist. «Dass ich hier im Halbfinal stehe, bedeutet mir sehr viel», sagte Nadal, der 2014 auf einen Start in New York verzichtet hatte und in den letzten beiden Jahren früh gescheitert war.

In der Runde der letzten Vier trifft der zweifache US-Open-Champion Nadal (2010 und 2013), der auf dem Weg in den Halbfinal keinen Top-50-Spieler bezwingen musste, am Freitag auf den Sieger der Partie zwischen Roger Federer und Juan Martin Del Potro, die in der Nacht auf Donnerstag gespielt wurde.

Federer und Nadal sind sich am US Open noch nie gegenüber gestanden. Gegen Del Potro verlor Nadal 2009 im Halbfinal klar in drei Sätzen, als der Argentinier in Flushing Meadows seinen bislang einzigen Grand-Slam-Titel gewann. (sda)

Schon 2014 trafen die zwei aufeinander ...

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

1 / 32
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
quelle: epa/epa / nic bothma
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Federers Erfolgsrezept – die wissenschaftliche Erklärung

Video: srf

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federers Rückkehr auf Sand – 711 Tage nach dem letzten Ernstkampf

Das Geneva Open hat mit Roger Federer erstmals die grösste Attraktion im Welttennis im Angebot – und keiner darf im Stadion zuschauen. Für den 20-fachen Grand-Slam-Champion geht es in Genf nach der langen Pause vor allem um Spielpraxis.

Mit Stan Wawrinka (2016 und 2017) oder Alexander Zverev (2019) erscheinen in der Siegerliste des vor sechs Jahren wieder belebten ATP-Turniers in Genf hochkarätige Namen. In diesem Jahr ist aber der grösste von allen gemeldet: Roger Federer. Der 39-jährige Basler gibt sein mit Spannung erwartetes Comeback auf Sand.

Seine Rückkehr in Doha (auf Hartplatz) nach mehr als einem Jahr Pause verlief im März zwiespältig. Federer zeigte seine spielerische Klasse, im zweiten Spiel innerhalb von 24 …

Artikel lesen
Link zum Artikel