DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US Open,  Frauen, Halbfinals

Stephens – Williams 6:1, 0:6, 7:5

Keys – Vandeweghe 6:1, 6:2

Venus Williams, of the United States, left, shakes hands with Sloane Stephens, of the United States, after Stephens won their semifinal match of the U.S. Open tennis tournament, Thursday, Sept. 7, 2017, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

Am Ende kann Venus Williams nur noch gratulieren. Bild: AP/AP

Stephens eliminiert Williams – Keys komplettiert Überraschungs-Finale

Für Venus Williams (37) platzt der Traum vom US-Open-Sieg im Halbfinal. Die Favoritin unterliegt Landsfrau Sloane Stephens in 2:07 Stunden 1:6, 6:0, 5:7. Im Final trifft Stephens auf Madison Keys.



Venus Williams vermochte die Chance auf einen achten Grand-Slam-Titel und einen dritten Major-Final in dieser Saison nicht zu nützen. Im Januar in Australien und im Sommer in Wimbledon hatte sie jeweils erst den Final gegen Serena Williams (Melbourne) und Garbiñe Muguruza (Wimbledon) verloren – zwei Gegnerinnen, die in dieser Saison schon die Weltrangliste anführten.

Am US Open stieg Venus Williams als Favoritin in die Halbfinals und kam mit dieser Ausgangslage nicht zurecht. Sie verschlief den ersten Satz und scheiterte im Entscheidungssatz an den Nerven.

Sloane Stephens gewann den ersten Satz in nur 24 Minuten wegen einer williams'schen Fehlerorgie (20 Fehler in den ersten 20 Minuten) problemlos. Nach einer halbstündigen Auszeit stand Stephens im Entscheidungssatz dem Sieg fast permanent näher. Zweimal verspielte sie Break-Führungen (2:0 und 4:3), auf das dritte Break vermochte Venus Williams nicht mehr zu reagieren.

Sloane Stephens ist als Nummer 83 der Welt eine der am schlechtesten klassierte Spielerinnen, die am US Open je den Final erreichte. Vor drei Monaten trug Stephens nach einer Fussoperation noch einen riesigen Stütz-Boot. Ende Juli belegte sie im Ranking lediglich Platz 957. Dann aber begann Stephens an den amerikanischen Hartplatzturnieren zu tanzen. Und dieser Samba führte sie nun in den ersten Major-Final.

Vierte Grand-Slam-Siegerin des Jahres

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen startet Sloane Stephens als Favoritin ins Endspiel gegen Madison Keys, obwohl die 22-jährige Keys mit Coco Vandeweghe im Halbfinal kurzen Prozess machte (6:1, 6:2). Keys erspielte sich den ersten Satzball, noch ehe Vandeweghe ein erstes Game gewann. Madison Keys spielte nahezu fehlerfrei. Nach bloss 66 Minuten war der zweite Halbfinal entschieden.

Was bedeuten die Halbfinal-Ergebnisse? Entweder Stephens oder Keys holen am Samstag den ersten Major-Titel. Am vierten und letzten Grand-Slam-Turnier der Saison gibt es bei den Frauen die vierte verschiedene Siegerin. Ausserdem erreichten am US Open vor Sloane Stephens erst vier ungesetzte Spielerinnen den Final: Venus Williams vor 20 Jahren, Kim Clijsters 2009 und Roberta Vinci 2015. Nur Clijsters gewann den Final dann auch. (pre/sda)

Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era

1 / 14
Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era
quelle: epa/aap / lukas coch
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federers Rückkehr auf Sand – 711 Tage nach dem letzten Ernstkampf

Das Geneva Open hat mit Roger Federer erstmals die grösste Attraktion im Welttennis im Angebot – und keiner darf im Stadion zuschauen. Für den 20-fachen Grand-Slam-Champion geht es in Genf nach der langen Pause vor allem um Spielpraxis.

Mit Stan Wawrinka (2016 und 2017) oder Alexander Zverev (2019) erscheinen in der Siegerliste des vor sechs Jahren wieder belebten ATP-Turniers in Genf hochkarätige Namen. In diesem Jahr ist aber der grösste von allen gemeldet: Roger Federer. Der 39-jährige Basler gibt sein mit Spannung erwartetes Comeback auf Sand.

Seine Rückkehr in Doha (auf Hartplatz) nach mehr als einem Jahr Pause verlief im März zwiespältig. Federer zeigte seine spielerische Klasse, im zweiten Spiel innerhalb von 24 …

Artikel lesen
Link zum Artikel