DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US Open, 2. Runde

Männer:

L. Pouille – M. Chiudinelli 4:6 3:6 7:6 6:2 6:0
N. Djokovic – J. Vesely w.o.
R. Nadal – A. Seppi 6:0 7:5 6:1
R. Harrison – M. Raonic 6:7 7:5 7:5 6:1
M. Cilic – S. Stachowski 6:1 6:2 6:3
G. Monfils – J. Satral 7:5 6:4 6:3

Frauen:

A. Sevastova – G. Muguruza 7:5 6:4

epa05517675 Marco Chiudinelli of Switzerland reacts as he plays Lucas Puille of France on the third day of the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 31 August 2016.  The US Open runs through September 11.  EPA/JASON SZENES

Es fehlte so wenig: Marco Chiudinelli hätte beinahe die dritte Runde des US Open erreicht. Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Es fehlten nur 2 Punkte: Chiudinelli schrammt knapp am Exploit vorbei – Raonic bereits out



Marco Chiudinelli verpasst am US Open den Einzug in die 3. Runde nach einer 2:0-Satzführung gegen den favorisierten Lucas Pouille knapp.

Es dauerte lange, ehe Marco Chiudinelli am späten Mittwochabend wieder aus der Garderobe kam. Er hatte allen Grund, frustriert zu sein. Gut zwei Stunden lang hatte der Veteran, der erstmals seit sechs Jahren wieder die 2. Runde eines Grand-Slam-Turniers stand, eine Partie nahe der Perfektion abgeliefert. Gegen Lucas Pouille, Wimbledon-Viertelfinalist und am US Open als Nummer 24 so hoch gesetzt wie noch nie, führte Chiudinelli mit 2:0 Sätzen und schlug bei 5:4 zum Match auf.

epa05517669 Lucas Puille of France hits a return to Marco Chiudinelli of Switzerland on the third day of the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 31 August 2016.  The US Open runs through September 11.  EPA/JASON SZENES

Für Chiudinelli hiess es heute Nacht: Endstation Lucas Pouille. Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Just in dem Moment machte sich aber der erste Aufschlag rar, der französische Kontrahent hievte sein Spiel auf ein höheres Niveau und glich mit einem hervorragenden Return-Game aus. Etwas später stand der Basler im Tiebreak noch näher am Exploit. Nachdem er vier Satzbälle hintereinander abgewehrt hatte, stand er bei 6:6 zwei Punkte vor dem Sieg. Es unterliefen ihm jedoch erst ein Return-, dann ein Doppelfehler.

Knatsch mit dem Stuhl-Schiedsrichter

Danach hatte Pouille, einer der Aufsteiger des Jahres, ins Spiel gefunden. Chiudinelli vermochte bis zum 2:2 im vierten Satz noch mitzuhalten, dann verlor er bis zum Ende nach 3:09 Stunden zehn Games in Folge und die Partie 6:4, 6:3, 6:7 (6:8), 2:6, 0:6. Am Ende legte er sich in seinem Frust auch noch mit dem Stuhl-Schiedsrichter an.

abspielen

Chiudinelli regt sich fürchterlich auf. Video: streamable

Dennoch darf die Schweizer Nummer 3 mit seinem Auftritt am US Open sehr zufrieden sein. Er gewann inklusive Qualifikation vier Matches und forderte dem Weltranglisten-25. alles ab. Er wird sich in die Region um Platz 130 verbessern. Um sein Ziel zu erreichen, bis Ende Jahr wieder zu den Top 100 zu gehören, wären die Punkte für eine Drittrunden-Qualifikation, die erste seit dem US Open 2009, allerdings äusserst wertvoll und willkommen gewesen.

Raonic mit Krämpfen out, Nadal souverän

Neben Chiudinelli schied in New York auch ein Prominenter bereits früh aus. Wimbledonfinalist Milos Raonic litt an Krämpfen und scheiterte in der 2. Runde am Amerikaner Ryan Harrison. Raonic brach nach gewonnenem Startsatz gegen den Qualifikanten Ryan Harrison (ATP 120) am Ende völlig ein. Der Kanadier, der in Wimbledon Roger Federer im Halbfinal ausschaltete und dann im Final Andy Murray unterlag, verlor 7:6, 5:7, 5:7, 1:6.

Keine Sensation ist die 5:7, 4:6-Schlappe Garbiñe Muguruzas gegen die Lettin Anastasija Sevastova (WTA 48). Die spanische French-Open-Siegerin, die im Fall eines Turniersieges (und frühen Niederlagen von Serena Williams und Angelique Kerber) die Weltranglistenspitze hätte übernehmen können, war in diesem Sommer bereits in Wimbledon und an den Olympischen Spielen früh gescheitert.

Keine Probleme hatte Rafael Nadal, Novak Djokovic in die 3. Runde zu folgen. Der Spanier schrieb dabei Geschichte. Er war der erste Spieler gewesen, der trainiert hatte, als das neue Dach geschlossen war. Und er war der erste Spieler, der unter dem 150 Millionen Dollar teuren «Regenschirm» eine Partie gewann. Am Abend des dritten Tages sorgten ein paar wenige Tropfen für die mit Spannung erwartete Premiere. Zu dem Zeitpunkt stand es 3:3, am Ende setzte sich Nadal gegen den Italiener Andreas Seppi ohne Probleme 6:0, 7:5, 6:1 durch. (cma/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

1 / 32
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
quelle: epa/epa / nic bothma
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Federers Rückkehr auf Sand – 711 Tage nach dem letzten Ernstkampf

Das Geneva Open hat mit Roger Federer erstmals die grösste Attraktion im Welttennis im Angebot – und keiner darf im Stadion zuschauen. Für den 20-fachen Grand-Slam-Champion geht es in Genf nach der langen Pause vor allem um Spielpraxis.

Mit Stan Wawrinka (2016 und 2017) oder Alexander Zverev (2019) erscheinen in der Siegerliste des vor sechs Jahren wieder belebten ATP-Turniers in Genf hochkarätige Namen. In diesem Jahr ist aber der grösste von allen gemeldet: Roger Federer. Der 39-jährige Basler gibt sein mit Spannung erwartetes Comeback auf Sand.

Seine Rückkehr in Doha (auf Hartplatz) nach mehr als einem Jahr Pause verlief im März zwiespältig. Federer zeigte seine spielerische Klasse, im zweiten Spiel innerhalb von 24 …

Artikel lesen
Link zum Artikel