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Smoke rises after shelling during fighting between militants and Ukrainian forces in Donetsk August 27, 2014.  REUTERS/Gleb Garanich  (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Rauch über Donezk. Bild: GLEB GARANICH/REUTERS

Ukraine-Krise

Russland schafft Tatsachen auf dem Boden – USA und EU machtlos

Laut ukrainischem Sicherheitsrat ist die Stadt Nowoasowsk russischen Truppen in die Hände gefallen, Präsident Poroschenko spricht von einer Invasion. Die Separatisten bestätigen den Einsatz russischer Soldaten. 



Liveticker: «Invasion» der Ukraine

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Kian
juergvollmer
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Russische Panzer identifiziert
von juergvollmer
Britische Experten vom Londoner Institut für Strategische Studien (IISS) haben auf einem Video aus der Ost-Ukraine einen Panzer identifiziert, der eindeutig aus Russland stammt. Der T-72BM handle es sich um ein Modell, welches Russland nie ins Ausland exportierte. Erkennbar ist er an seiner charakteristischen Panzerung mit einzelnen kleinen Platten.
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von juergvollmer
Gemäss Alexander Zakharchenko, selbst ernannter «Premierminister» der von den Separatisten ausgerufenen Volksrepublik Donezk, «kämpfen 3000 bis 4000 russische Staatsbürger in unseren Reihen, darunter viele ehemalige und aktuelle russische Armeeangehörige sowie ehemalige hochrangige Offiziere.»

Die russischen Soldaten würden sich dem Kampf in der Ukraine anschliessen, weil sie es als ihre Pflicht erachteten, sagte Zakharchenko in einem TV-Interview, «oder sie verbringen ihren Urlaub lieber unter uns als am Strand».
Satelliten-Bilder-Beweise
Satelliten-Bilder der #NATO beweisen Invasion von #Russland mit Panzerartillerie in der Ost-#Ukraine:
«Das ist nicht unser Krieg»
Eindrücklicher Video von jungen Journalisten aus der Ukraine, Russland Aserbaidschan, Kirgisistan und Usbekistan: «Das ist nicht unser Krieg»
Gerhard Mangott, Professor of Political Science, University of Innsbruck: Wenn die Verlegung von Truppen auf fremdes Territorium mit feindlicher Absicht eine Invasion ist, dann findet in #Ukraine Invasion statt.
Russische Truppen erobern Savur-Mogila
#Russland-Truppen haben strategisch wichtigen Ort Savur-Mogila an der Grenze zurückerobert:
Klärung aus der Luft
Soldaten der #Ukraine-Armee setzen zivile Quadrokopter ein zur Luftaufklärung:
Will Russland einen Koridor?
Nur 200 km Luftlinie durch die Süd-#Ukraine. Will #Russland einen Korridor zur #Krim-Halbinsel schaffen?
In Nowoasowsk the terrorists have the #DNR flag hoisted:
18:15
Ukraine-Krise bremst Schweizer Börse - Verluste auf breiter Front
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit einem Minus aus dem Handel gegangen. Der SMI verharrte den ganzen Tag unter dem Schlusskurs vom Vortag und fiel vorübergehend sogar unter die 8600-Punkte-Marke.

Grund für die Kursverluste waren laut Händlern die neusten Meldungen aus der Ukraine. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,6 Prozent tiefer bei 8622,23 Punkten und hat damit gut ein Drittel der Gewinne der laufenden Woche wieder abgegeben.

Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank 0,5 Prozent auf 8533,40 Zähler. Von den 30 wichtigsten Aktien schlossen 26 im Minus, drei im Plus sowie Swisscom unverändert.
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15:33 Uhr: In Nowoasowsk weht die Rebellenflagge
von juergvollmer
15:32
Wo sind die Journalisten?
15:22
USA und EU machtlos
Werden die jüngsten Ereignisse die Politik Washingtons gegenüber Moskau verändern? Damit ist nicht zu rechnen, schreibt der US-Korrespondent des «Spiegel», Sebastian Fischer. So mahnte der demokratische US-Abgeordnete Peter Welch den Westen zur Zurückhaltung, «auch wenn das, was Putin macht, ungeheuerlich ist». Militärisch könnten die USA und ihre Allierten nichts gegen russische Truppen im Osten der Ukraine unternehmen – «und das sollten wir auch nicht». Denn das würde die Situation nur weiter verschlechtern, sagte Welch auf CNN. Einzige Möglichkeit sei das weitere Hochfahren der wirtschaftlichen Sanktionen.
15:04
Nato-Offizier: «Das ist eine Invasionsarmee»
Die Nato liefert Details zu den mehr als tausend Soldaten: «Das ist eine eher konservative Schätzung», sagte ein Offizier der Nato. «Dahinter steht sehr grosse militärische Stärke.» In den vergangenen beiden Wochen seien die russischen Militäroperationen deutlich verstärkt worden. Im russischen Grenzgebiet zur Ukraine seien schätzungsweise rund 20'000 Soldaten stationiert. Sie seien besser ausgerüstet als zuvor eingesetzte Truppen. «Das ist eine Invasionsarmee», sagte der Nato-Offizier.
14:56
Krim-Déjà-vu?
Russische Soldaten, die aber freiwillig kämpfen, das kennen wir doch schon von der Krim. Steht am Ende wieder die Annexion?
14:52
Das wahre Gesicht des Wladimir Putin
14:40
Rebellen nehmen Hafenstadt Nowoasowsk ein




Größere Kartenansicht
14:37
Rebellenführer Witalij Sachartschenko spricht von «3000 russischen Freiwilligen»
14:31
EU-Aussenbeauftragte Ashton besorgt
Die EU zeigte sich angesichts der eskalierenden Lage in der Ukraine sehr besorgt. Russland müsse jegliche Feindlichkeiten an der Grenze einstellen, sagte die Sprecherin der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton am Donnerstag in Brüssel. «Das umfasst natürlich die Bewegung von Waffen, Ausrüstung und Militärangehörigen von Russland in die Ukraine.»
14:30
Chodorkowski kritisiert Putin scharf
Auch der ehemalige Oligarch und Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski hat sich geäussert: «Wir sind im Krieg mit der Ukraine», wird er auf seiner Website zitiert. Die Lügen der Regierung sei man gewohnt. In den 1980er Jahren hätte sie über Afghanistan, in den 1990er Jahren über Tschetschenen gelogen, und heute über die Ukraine.
14:17
... und dementiert
Russland hat nach einer Sondersitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Einmarsch dementiert. Die russische Führung habe «keinerlei Interesse» an einer Invasion, sagte der russische OSZE-Vertreter Andrej Kelin. «Wir haben ganz klar gesagt, dass Russland mit Ausnahme von zehn Grenzsoldaten keine Truppen in der Ostukraine hat», sagte er der österreichischen Agentur APA zufolge.
14:11
Putin-Beraterin spricht von Invasion
Ella Poljakowa, Mitglied im Menschenrechtskomitee von Wladimir Putin, spricht von einer Invasion der Ukraine. «Wenn Menschenmassen unter Befehlshabern auf Panzern, Mannschaftstransportwagen und unter Einsatz von schweren Waffen auf dem Territorium eines anderen Landes sind, dann halte ich das für eine Invasion», sagte Poljakowa der Nachrichtenagentur Reuters.
14:09
Nato geht von 1000 russischen Soldaten in der Ukraine aus
13:52
Hollande besorgt
Der französische Präsident François Hollande äusserte sich besorgt über die Berichte. Sollten die Angaben stimmen und sich russische Soldaten auf ukrainischem Boden aufhalten, wäre dies «nicht zu tolerieren und inakzeptabel».
13:42
Separatistenführer gibt russische Beteiligung zu
Zuvor hatte der Separatistenführer Alexander Sachartschenko bei einem Auftritt im russischen Fernsehen zugegeben, dass russische Soldaten in den Reihen der Rebellen kämpfen: «Unter uns sind kämpfende Soldaten, die ihre Ferien lieber mit uns verbringen als am Strand.» Die Unterstützer aus Russland hätten sich angeblich beurlauben lassen, um «ihre Brüder» im Freiheitskampf zu unterstützen. Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass es unter uns viele Russen gibt, ohne deren Hilfe wir es sehr schwer hätten.

Laut Sachartschenko haben etwa 3000 bis 4000 russische Soldaten an der Seite der Rebellen gekämpft. Dies sei jedoch freiwillig geschehen, ohne Weisung aus Moskau. «Viele sind heimgefahren. Viel mehr sind aber geblieben.»
13: 30
Ukrainische Regierung spricht von Invasion
Das ukrainische Militär teilt mit, die Kontrolle über eine Grenzregion im Südosten weitgehend verloren zu haben. Verantwortlich seien Einheiten aus dem Nachbarland. «Gestern gingen die Stadt Nowoasowsk sowie eine Reihe von Ortschaften der Kreise Nowoasowsk, Starobeschewo und Amwrosijewka unter die Kontrolle russischer Militärs»

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland einen Militäreinmarsch in sein Land vorgeworfen. Wegen der «russischen Invasion» habe er einen Staatsbesuch in der Türkei abgesagt.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland einen Militäreinmarsch in sein Land vorgeworfen. Wegen der «russischen Invasion» habe er einen Staatsbesuch in der Türkei abgesagt. «Der Platz des Präsidenten ist heute in Kiew», sagte Poroschenko Die Lage im Raum Donezk habe sich «extrem verschärft».

Ein Artikel von

Spiegel Online
epa04368285 A Ukrainian soldier stands on an Armoured Personnel Carrier (APC) close to a military camp, near the eastern Ukrainian town of Rassypnoe, 25 August 2014. Russia defied western criticism on 25 August by announcing that it will send a second aid convoy to areas in eastern Ukraine held by pro-Russian separatist rebels.  EPA/ROMAN PILIPEY

Ukrainische Armee in Bedrängnis? Russische Soldaten sollen die Kontrolle über eine wichtige Grenzstadt im Südosten übernommen haben.  Bild: ROMAN PILIPEY/EPA/KEYSTONE

Kontrolle über Grenzregion im Süden verloren

Der prowestliche Staatschef forderte Sondersitzungen des Weltsicherheitsrats und des EU-Rates. «Die Welt muss sich zur heftigen Verschärfung der Lage in der Ukraine äussern», sagte er. Poroschenko berief den Sicherheitsrat des Landes zu Beratungen ein. 

Das ukrainische Militär hatte zuvor mitgeteilt, die Kontrolle über eine Grenzregion im Südosten weitgehend verloren zu haben. Verantwortlich seien Einheiten aus dem Nachbarland. «Gestern gingen die Stadt Nowoasowsk sowie eine Reihe von Ortschaften der Kreise Nowoasowsk, Starobeschewo und Amwrosijewka unter die Kontrolle russischer Militärs», erklärte der nationale Sicherheitsrat in Kiew. 

Zuvor hatte der Separatistenführer Alexander Sachartschenko bei einem Auftritt im russischen Fernsehen zugegeben, dass russische Soldaten in den Reihen der Rebellen kämpfen: «Unter uns sind kämpfende Soldaten, die ihre Ferien lieber mit uns verbringen als am Strand.» Die Unterstützer aus Russland hätten sich angeblich beurlauben lassen, um «ihre Brüder» im Freiheitskampf zu unterstützen. Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass es unter uns viele Russen gibt, ohne deren Hilfe wir es sehr schwer hätten.

Geheime Beerdigungen in Russland 

Laut Sachartschenko haben etwa 3000 bis 4000 russische Soldaten an der Seite der Rebellen gekämpft. Dies sei jedoch freiwillig geschehen, ohne Weisung aus Moskau. «Viele sind heimgefahren. Viel mehr sind aber geblieben.»

Leider habe es auch Tote gegeben, sagt Sachartschenko. Medien in Moskau hatten zuletzt über geheime Beerdigungen berichtet, bei denen angeblich gefallene russische Soldaten beigesetzt wurden. Zu den Berichten äusserte sich nun erstmals auch der Kreml. «Das benötigt eine ausführliche Prüfung, bevor irgendwelche Schlüsse gezogen werden», sagte Sprecher Dmitrij Peskow. 

Ella Poljakowa vom russischen Verband der Soldatenmütter sprach von etwa hundert russischen Soldaten, die in eine Klinik in St. Petersburg gebracht worden seien. Wo und wie die Männer verwundet wurden, sei unbekannt, sagte Poljakowa, die dem Kreml-Menschenrechtsrat angehört. 

Rebellen rücken bei Donezk weiter vor 

Bisher hatte die Regierung in Moskau ein Engagement in der Ukraine immer bestritten. Als in dieser Woche zehn russische Fallschirmjäger auf ukrainischem Gebiet gefangen genommen wurden, sprach man in Moskau von «einem Versehen». 

Die Regierung in Kiew und das US-Aussenministerium werfen Russland vor, die Separatisten im Osten des Landes zu unterstützen. Im Gebiet um die Grossstädte Donezk und Luhansk sei eine russische Gegenoffensive im Gang, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Jen Psaki. 

Russland warnt Nato 

Der französische Präsident François Hollande äusserte sich besorgt über die Berichte. Sollten die Angaben stimmen und sich russische Soldaten auf ukrainischem Boden aufhalten, wäre dies «nicht zu tolerieren und inakzeptabel». Russland könne nicht erwarten, eine anerkannte Macht des 21. Jahrhunderts zu sein, wenn es die Regeln nicht respektiere. 

Zuvor hatte Russland die Nato gewarnt, ihre Truppen in der Nähe der russischen Grenze zu verstärken. Ein solcher Schritt würde die Beziehungen zur Regierung in Moskau nur komplizieren, sagte der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko der Agentur Interfax. Die Aufstellung und die Aktivitäten von Nato-Truppen an der Grenze zu Russland würden in der russischen Militärplanung berücksichtigt. 

«Wir werden alles Nötige unternehmen, um für eine verlässliche Sicherheit zu sorgen und um den Schutz vor jeglicher Bedrohung zu garantieren», sagte Gruschko. Beim Nato-Gipfel am Donnerstag und Freitag kommender Woche soll über langfristige Strategien beraten werden. (vet/dpa/Reuters)

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