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Ukraine-Krise

Militärkreise: Russische Soldaten überquerten Grenze «aus Versehen»



epa04368257 A soldier positions a Ukrainian national flag on an Armoured Personnel Carrier (APC) at a military camp, near the eastern Ukrainian town of Rassypnoe, 25 August 2014. Russia defied western criticism on 25 August by announcing that it will send a second aid convoy to areas in eastern Ukraine held by pro-Russian separatist rebels.  EPA/ROMAN PILIPEY

Ukrainische Militärbasis nahe der umkämpften Ostukrainischen Gebiete: Russische Soldaten wollen am Montag «aus Versehen» auf dem Gebiet gelandet sein.  Bild: ROMAN PILIPEY/EPA/KEYSTONE

Die zehn russischen Soldaten, die am Montag in der umkämpften Ostukraine gefangen genommen wurden, haben die Grenze nach Angaben aus russischen Militärkreisen «aus Versehen» überquert.

Die Soldaten hätten an einer Patrouille im Grenzgebiet teilgenommen, hiess es nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen am Dienstag aus dem Verteidigungsministerium in Moskau. Sie hätten die Grenze «höchstwahrscheinlich aus Versehen» an einem nicht markierten Abschnitt überquert. Ein Ministeriumssprecher wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht zu den Berichten äussern.

Kiew hatte am Montagabend die Gefangennahme von zehn russischen Fallschirmjägern gemeldet. Die Soldaten wurden nach Angaben des Inlandgeheimdiensts SBU nahe des ukrainischen Dorfs Dserkalne gefangen genommen, das rund 20 bis 30 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und 50 Kilometer südöstlich der Rebellenhochburg Donezk liegt. Es sei ein Strafverfahren wegen «illegalen Übertritts der Grenze durch bewaffnete russische Bürger» eingeleitet worden.

Kiew wirft Russland seit Monaten vor, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine mit Kämpfern und Waffen zu unterstützen. In den vergangenen Tagen hatte die ukrainische Regierung Russland zudem beschuldigt, mehrere Militärkonvois über die Grenze geschickt zu haben. 

Die ukrainische Armee griff am Montag nach eigenen Angaben einen Konvoi gepanzerter russische Fahrzeuge an, der sich auf dem Weg in die Küstenstadt Mariupol befunden habe. Moskau wies die Angaben als Versuch der Desinformation zurück. (rar/sda/afp)

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