Ukraine
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Ukraine-Konflikt

OSZE will mehr Leute in die Krisenregion in der Ukraine schicken



Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will ihre Mission in der krisengeschüttelten Ukraine im Januar auf 500 internationale Beobachter aufstocken. Entsprechende Berichte bestätigte Missionssprecher Michael Bociurkiw.

Die OSZE überwacht die Lage im Krisengebiet Ostukraine, wo sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten immer wieder unter Beschuss nehmen. Eine Ausweitung des Einsatzes ist seit Monaten im Gespräch; zunächst waren nach OSZE-Angaben rund 250 Beobachter beteiligt.

DONETSK, UKRAINE - JULY 20:  Michael Bociurkiw, Spokesperson of the Organisation for Security and Cooperation in Europe (OSCE) Special Monitoring Mission to Ukraine speaks at a press conference at the Park Inn hotel on July 20, 2014 in Donetsk, Ukraine.  Malaysia Airlines flight MH17 was travelling from Amsterdam to Kuala Lumpur when it crashed killing all 298 on board including 80 children. The aircraft was allegedly shot down by a missile and investigations continue over the perpetrators of the attack.  (Photo by Rob Stothard/Getty Images)

Michael Bociurkiw während einer Pressekonferenz. Bild: Getty Images Europe

In den vergangenen Wochen sei es in der Bürgerkriegsregion Ostukraine ruhiger geworden, sagte Bociurkiw am Sonntag in Kiew der Deutschen Presse-Agentur. Es lägen aber Berichte über vereinzelte Verstösse gegen die von den Konfliktparteien vereinbarte Waffenruhe vor. «Einer der Eckpfeiler der Minsker Dokumente, der Abzug schwerer Waffen, ist nicht in nennenswerter Weise umgesetzt worden», kritisierte Bociurkiw zudem.

Die ukrainische Führung und die Aufständischen hatten in der weissrussischen Hauptstadt mehrfach Friedensschritte vereinbart, diese aber kaum verwirklicht. Beide Seiten warfen sich auch am Wochenende gegenseitige Angriffe vor. Ein Datum für eine Fortsetzung der Verhandlungen in Minsk ist bislang nicht bekannt. (feb/sda/dpa)

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