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Sechs Zivilisten bei Gefechten um Donezk getötet



Bei den Gefechten zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Rebellen im Osten des Landes sind in der Grossstadt Donezk in den vergangenen 24 Stunden sechs Zivilisten getötet und 13 weitere verletzt worden.

Die Opfer seien in dem südwestlichen Stadtteil Petriwski verzeichnet worden, sagte der stellvertretende Bürgermeister Kostjantin Sawinow am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. In dem Viertel waren mehrere Wohngebäude und eine Schule von Artillerie-Geschossen zerstört worden. Wer die Schüsse abgegeben hatte, blieb unklar.

Die ukrainische Armee versucht seit Wochen, die Separatisten aus ihren Hochburgen in der Ostukraine zu vertreiben. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in dem Konflikt bislang mehr als 1100 Menschen getötet und mehr als 3400 weitere verletzt. (sda/afp)

Die ukrainische Armee verstärkte in den vergangenen Tagen ihre Offensive gegen die Aufständischen und meldete die Rückeroberung mehrerer Ortschaften. Die Rebellen haben sich ihrerseits unter anderem in den Grossstädten Donezk und Lugansk verschanzt.

In Lugansk wurden nach Angaben der Behörden in den vergangenen 24 Stunden drei Zivilisten getötet und acht weitere verletzt. Der Lugansker Bürgermeister Sergej Krawtschenko warnte am Samstag, die Stadt stehe am «Rande einer humanitären Katastrophe». (pma/sda/afp)

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