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Angriff in Donezk

500 ukrainische Kumpel nach Granatenangriff studenlang in Mine eingeschlossen



epa04586370 Hospital staff transport a woman who was injured during the shelling, at a hospital in the pro-Russian rebels controlled city of Donetsk, Ukraine, 26 January 2015. The pro-Western government in Ukraine announced 25 January that it plans to bring charges before the International Criminal Court (ICC) in The Hague against the pro-Russian separatists it blames for the large number of civilian deaths in the east of Ukraine. At least 29 people were killed in a shelling of the port city of Mariupol with the Ukrainian government and the pro-Russian separatists blaming each other for the attacks.  EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

Beim Angriff durch die ukrainische Armee gab es Verletzte. Bild: ALEXANDER ERMOCHENKO/EPA/KEYSTONE

In einem Bergwerk in der umkämpften Ostukraine haben am Montag fast 500 Bergarbeiter vorübergehend unter Tage festgesessen. Sie konnten sich in Sicherheit bringen. 

Nach einem Granateinschlag in einem regionalen Umspannwerk sei in der Kohlegrube der Strom ausgefallen, erklärte das Katastrophenschutzministerium der international nicht anerkannten «Volksrepublik Donezk». Die Kumpel hätten sich jedoch selbst in Sicherheit bringen können. 

Bereits zweiter Vorfall

Bereits am 11. Januar sassen mehr als 300 Bergarbeiter in derselben Mine stundenlang unter Tage fest. Auch damals fiel der Strom nach dem Einschlag eines Geschosses in einem regionalen Umspannwerk vorübergehend aus. Alle Kumpel wurden gerettet. 

Die Sasjadko-Grube nahe der von prorussischen Rebellen kontrollierten Stadt Donezk gehört zu den grössten Bergwerken in Osteuropa. Bis zu 10'000 Arbeiter sind dort beschäftigt. Bei einer Gasexplosion im Jahr 2007 waren in der Grube mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. 

Seit neun Monaten liefern sich ukrainische Regierungstruppen und prorussische Rebellen im Osten des Landes Gefechte, die in den vergangenen Tagen wieder an Heftigkeit zunahmen. Seit April 2014 wurden in dem Konflikt fast 5100 Menschen getötet. (sda/afp) 

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