Ukraine
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Als «illegal» Bezeichnet

USA erkennen Wahl in Ostukraine nicht an



Die USA haben die in der Ostukraine abgehaltenen Wahlen als illegal kritisiert und wollen sie nicht anerkennen. Die Abstimmungen in den sogenannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien «Scheinwahlen» und widersprächen der ukrainischen Verfassung und sämtlichen Wahlnormen, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA am Montag.

Bernadette Meehan sagte weiterhin Washington verurteile die Wahlen. Die Regierung in Washington sei zudem besorgt über die Pläne Russlands, die Wahlen anzuerkennen und über die erneute Bewegung von Truppen und militärischer Ausrüstung in Richtung ukrainische Grenze.

epa04473034 Alexander Zakharchenko (C), current Prime Minister of the self-proclaimed Donetsk People's Republic leaves a voting booth during the elections in the self-proclaimed Donetsk People's Republic (DNR) in Donetsk, Ukraine, 02 November 2014. Pro-Russian separatists hold elections of their leaders and parliaments in both the self-proclaimed Donetsk and Luhansk 'people's republics' on 02 November. Ukraine and western governments have denounced the elections as illegal and as a threat to last month's ceasefire accord.  EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

«Wahlsieger» Alexander Sachartschenko bei der Stimmabgabe. Bild: ALEXANDER ERMOCHENKO/EPA/KEYSTONE

Russland soll die Wahl nicht anerkennen

Ähnlich äusserte sich das US-Aussenministerium. Die USA bedauerten, dass die Wahlen in den von prorussischen Separatisten kontrollierten östlichen Regionen abgehalten worden seien, erklärte Aussenamtssprecherin Jen Psaki. 

Washington werde weder die Ergebnisse noch einen der gewählten Vertreter von Lugansk oder Donezk anerkennen. Die Sprecherin rief zudem Russland dazu auf, die Wahlen in der Ostukraine nicht zu respektieren und warnte Moskau vor einer weiteren Isolierung.

Die Separatisten hatten am Sonntag in den umkämpften östlichen Regionen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen abgehalten. Die Zentralregierung in Kiew erkennt die Voten nicht an, Russland stellte sich hingegen hinter die Separatistenvertreter. (sda/afp)

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