DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Barcelona's 20 year old Brazilian striker Ronaldo celebrates a goal he just scored against Compostela at Barcelona's Nou Camp stadium Sunday March 9, 1997. Barcelona won the game 3-0. Player on right is Bulgarian team-mate Hristo Stoichkov (AP Photo/Cesar Rangel)

Torschütze Ronaldo jubelt, Kollege Stoichkov «freut» sich mit. Bild: AP EFE

Unvergessen

Ronaldo dribbelt über den halben Platz und zerlegt seine Gegenspieler in ihre Einzelteile

12. Oktober 1996: Brasiliens Ronaldo ist vielleicht der beste Stürmer aller Zeiten. Kurz nach seinem Wechsel vom PSV Eindhoven zu Barcelona gelingt ihm gegen Compostela sein vielleicht schönster Treffer.



Ronaldo. Für die junge Generation ist klar, wer das ist: Superstar Cristiano Ronaldo, der Europameister von Real Madrid. Wer ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat, der kennt natürlich noch den «originalen» Ronaldo: Den überragenden Stürmer der 90er-Jahre. «Ronaldo Fenômeno» nennen sie ihn zuhause. Heute wird er wegen seines schwankenden Körpergewichts oft als «der dicke Ronaldo» verspottet.

Dieser Ronaldo Luis Nazario de Lima erzielt in seinen besten Jahren Tore am Fliessband. Sein vielleicht schönster Treffer gelingt ihm im Dress des FC Barcelona. Beim 5:1-Auswärtssieg in Compostela erobert Ronaldo an der Mittellinie den Ball, um zu einem unwiderstehlichen Solo anzusetzen. Nachdem er die komplette Abwehr des Gegners vernascht hat, erzielt er das 3:0.

abspielen

Nichts und niemand kann den pfeilschnellen Ronaldo stoppen. Video: streamable

Die Saison 1996/97 ist Ronaldos einzige bei Barça, danach wechselt er zu Inter Mailand. Zwar reicht es nur zur Vizemeisterschaft hinter Real Madrid. Aber Ronaldo macht Barcelona zum Sieger im Cupsieger-Cup und mit der sagenhaften Bilanz von 34 Toren in 37 Einsätzen wird er Torschützenkönig der Primera Division.

Die Barça-Elf an jenem Tag

Vitor Baia; Sergi Barjuan, Laurent Blanc, Miguel Angel Nadal, Gheorge Popescu; Luis Figo, Pep Guardiola, Luis Enrique, Giovanni; Hristo Stoichkov, Ronaldo. Trainer: Sie Bobby Robson.

Nach vier Jahren bei Inter Mailand kehrt Ronaldo im Herbst 2002 nach Spanien zurück. Sein Transfer macht Real Madrid endgültig zu den «Galácticos».

abspielen

Ronaldo: Ein Highlight-Video der legendären Nummer 9. Video: YouTube/AshStudio7

Wo immer Ronaldo ist, da schiesst er seine Tore. Die Zahlen sprechen für sich:

«Ronaldo Fenômeno» war das, was sein Name verspricht: Ein Phänomen.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei. 
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!

Sie haben die Haare schön: Schräge Fussballer-Frisuren

1 / 51
Sie haben die Haare schön: Besonders schräge Fussballer-Frisuren
quelle: keystone / joan monfort
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Diese 17 Hammer-Treffer streiten um das Tor des Jahres 2017 

Link zum Artikel

Barças Penalty-Pass: Der endete auch schon sehr peinlich – und Cruyff war nicht der Erfinder

Link zum Artikel

Iniesta erzielt sein erstes Tor in Japan – es ist wunderschön und von Podolski vorgelegt

Link zum Artikel

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

Link zum Artikel

Bend it like Sturridge – das sind die 13 besten Aussenrist-Tore aller Zeiten

Link zum Artikel

Hobby-Fussballer aufgepasst! Wayne Rooney zeigt dir, wie allerletzter Einsatz geht

Link zum Artikel

Gesucht! Das schönste Tor der WM-Vorrunde – Coutinho, Kroos oder doch Ronaldo?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel