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Grösste US-Bank mit Problemen

Es läuft schlecht, der Chef von JPMorgan verdient trotzdem 20 Millionen Dollar



Der Gewinnrückgang der grössten US-Bank JPMorgan spiegelt sich nicht auf dem Gehaltsscheck von Chef Jamie Dimon wider. Der 58-jährige Top-Manager verdiente im vergangenen Jahr wie 2013 20 Millionen Dollar, wie aus einer Mitteilung des Geldhauses vom Donnerstag hervorgeht.

FILE - JULY 1, 2014:  JPMorgan Chase chief exectutive Jamie Dimon said in an email to bank employees and shareholders July 1, 2014 that he has throat cancer and will undergo treatment at Memorial Sloan Kettering Cancer Center, according to a published report. WASHINGTON, DC - JUNE 13:  President and CEO of JPMorgan Chase Co. Jamie Dimon testifies before a Senate Banking Committee hearing on Capitol Hill June 13, 2012 in Washington, DC. The committee is hearing testimony from Mr. Dimon on how JP Morgan Chase lost over two billion dollars in stock market trades.  (Photo by Mark Wilson/Getty Images)

Grossverdiener Jamie Dimon. Bild: Getty Images North America

Die Bezahlung setzt sich demnach aus einem Grundgehalt von 1.5 Millionen Dollar, Aktienprämien von 11.1 Millionen Dollar und einem Barbonus von 7.4 Millionen Dollar zusammen. Dimon war einst mit einem Gehaltspaket von 23.5 Millionen Dollar zum bestbezahlten Chef einer Grossbank avanciert.

Eine Milliarden-Strafe für Manipulationen am Devisenmarkt hatte JPMorgan Ende 2014 ausgebremst. Der Nettogewinn fiel im vierten Quartal unerwartet stark um 6.6 Prozent auf 4.9 Milliarden Dollar. Auch im operativen Geschäft lief es nicht rund. Vor allem im wichtigen, aber sehr schwankungsanfälligen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren brachen die Einnahmen um fast ein Viertel ein. (feb/sda/reu)

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