DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this photo taken July 1, 2016, Republican presidential candidate Donald Trump speaks in Denver.  As he turns his attention to the general election, Donald Trump is signaling that he is ready to tone down his fiery rhetoric on illegal immigration _ at least behind closed doors.  (AP Photo/David Zalubowski)

Bild: David Zalubowski/AP/KEYSTONE

Donald Trump hat Verständnis für russische Annexion der Krim



Mit Äusserungen zur russischen Ukraine-Politik hat US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump den Zweifeln seiner Gegner an seiner aussenpolitischen Kompetenz neue Nahrung gegeben. In einem Interview deutete der Republikaner an, er könnte als US-Präsident die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim anerkennen.

«Nach dem, was ich gehört habe, wollen die Leute auf der Krim lieber bei Russland sein», sagte Trump in dem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender ABC. «Wenn unser Land gut mit Russland auskäme, wäre das eine grosse Sache.» Die US-Regierung und ihre Verbündeten betrachten die Krim-Annexion als völkerrechtswidrig und erkennen sie nicht an.

Trumps weitere Äusserungen in dem ABC-Interview liessen den Schluss zu, dass ihm die militärische Intervention Russlands unter Präsident Wladimir Putin im Nachbarland Ukraine möglicherweise nicht vollständig bekannt ist.

Trump sagte an den Moderator gewandt: «Putin wird nicht in die Ukraine gehen, ja, nur damit Sie das verstehen. Er wird nicht in die Ukraine gehen, okay? Das können Sie so festhalten.» Der Moderator reagierte mit dem Einwand: «Aber er ist doch schon dort, oder nicht?» Trump erwiderte daraufhin: «Okay, na gut, er ist auf gewisse Weise dort. Aber ich bin nicht dort.»

Clinton-Lager besorgt

Das Wahlkampfteam von Trumps demokratischer Gegenkandidatin Hillary Clinton reagierte besorgt auf die Äusserungen. Clintons aussenpolitischer Berater Jake Sullivan nannte sie «unheimlich».

In einer Erklärung Sullivans hiess es: «Über was redet er da? Über was sonst noch weiss er nicht Bescheid? Trump beherrscht nicht einmal das Grundwissen über die Weltlage, aber er beherrscht Putins Argumentation zur Ukraine.»

Clinton selbst sagte am Sonntag, Trumps Äusserungen zu Russland würfen Fragen der nationalen Sicherheit auf. Sie unterstellte dem Republikaner eine «absolute Ergebenheit» gegenüber Russland. (sda/afp)

Das solltest du dir auch anschauen: Ein cleveres Cartoon beschreibt den Unterschied zwischen Clinton und Trump perfekt >>

 

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

BAG meldet 2744 neue Fälle in drei Tagen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Katastrophale Folgen» – Republikaner setzen Biden wegen Russen-Pipeline unter Druck

Republikanische Kongressabgeordnete haben den Umgang der Regierung des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit der deutsch-russischen Pipeline Nord Stream 2 kritisiert. «Die Biden-Regierung signalisiert, dass sie bereit ist, zuzulassen, dass die Pipeline mit katastrophalen Folgen für die amerikanische nationale Sicherheit und für die Energiesicherheit unserer europäischen Verbündeten fertiggestellt wird», erklärte der Senator Ted Cruz am Samstag in einer Mitteilung.

Cruz' Kritik galt einem Bericht des …

Artikel lesen
Link zum Artikel