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Berlin, das Brandenburger Tor! Wer steht davor?  Bild: 3+

Die schöne Sendung «Bachelorette – The Reunion-Sequel-Part-One» stellt uns vor die Frage: Wie bisexuell ist watson?

Für eine Folge hat's noch gereicht! Bei der «Bachelorette» gab's Geheimnisse zum Entlüften und Mütchen zu kühlen.



Da fanden sie sich also wieder: Frieda und bloss neun von ihren einst sechzehn Lustknaben. Moderiert von einem eifrigen kleinen Beutltier, dem Ex-Bachelor Rafael. Er wollte «das Geheimnis entlüften», ob Frieda und Christian noch zusammen sind. Und siehe da, «diese Person, der sich Christian nennt» (jaja, Sebastian, auch für Deutsche ist Deutsch Glückssache) ist immer noch glücklich mit Frieda. 

Sie hat ihn seit Thailand schon in Berlin besucht, wo sie mit allen Leuten unbeirrt Schweizerdeutsch parlierte, und er sie in Zürich. Beide Male haben sie sich oft geküsst und sind fleissig miteinander auf Betten gefallen, wie man das halt tagein tagaus tut, wenn man verknallt ist. Frieda hat Christian nach seiner Mutter ausgefragt, und er hat ihren Vater getroffen, und Rafael Beutl findet, dass sie «als Couple megaschön» aussehen würden. Und so ist das Geheimnis also entlüftet – ein ganz banales Happy End –, und wir können uns Interessanterem zuwenden.

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Frieda und Christian: nicht auf Rosen, ... Bild: 3+

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... sondern auf Betten gebettet. Bild: 3+

Zum Beispiel watson-Leser Emanuel. Dem Jüngsten. Dessen «Herzli pöpperlet». Der weinen musste, als Frieda ihm den Laufpass gab. Der von gewissen Medien als Schwuler, Swinger und erst noch FKKler betitelt worden ist.

Emanuel steht zu alledem. Und sagt, er kenne keinen Mann, der nicht schon mal «öppis mit eme Maa» gehabt habe (Ach so! Deshalb also verstehen sich die überdurchschnittlich vielen Männer in der watson-Redaktion so überdurchschnittlich gut!). Cool. Emanuel wundert sich aber meeega, dass «bi watson» (danke für das Product Placement, aber leider war's fast nicht «bi watson», dafür enorm «bi Blick») die Nachricht, er habe mal was mit einem Mann gehabt, GRÖSSER als der Geburtstag der Queen vermeldet wurde. GRÖSSER! Als die QUEEN! 

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Emanuel wird keine Rose mehr erhalten. Bild: 3+

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Genau hier nimmt Emanuel das Wort «watson» in den Mund. Bild: 3+

Nun kann man sich natürlich fragen, okay, welche Männer schauen zuerst, was denn die Queen so macht, bevor sie zu sich selbst schauen. Fragen wir uns aber nicht. Weil wir ganz grundsätzliche Befürworter einer mindestens bisexuellen («biwatson») Entspannung aller Geschlechter-Probleme sind und also den süssen Emanuel damals voller Freude an unsere «Nothing is impossible»-Brust gedrückt hätten. 

Was wir ja aber leider fast nicht haben. Weil wir so zurückhaltend sind. Im Gegensatz zu den andern, die sich wahrscheinlich mit Eminem sagten: «We never want to hurt you. We never want to make you cry, but tonight we're cleaning out your closet.» Emanuel ist super. Trinken wir einen Regenbogen auf ihn!

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bild: absolut vodka

Die andern Männer sahen das wie wir, bloss Sebastian irgendwie nicht, aber der ist ja eh der Feind jeder mitfühlenden Regung. Er sagt auch, die andern hätten «minderwertiges Verhalten» an den Tag gelegt und Schweizerinnen seien «verklemmte Prinzessinnen» und sähen «alle gleich aus». Weshalb Marco sagt, Sebastian sei «der meistgehasste Mensch der Schweiz», und weshalb auch Marc ihn bloss noch «Vollidiot» und «Schwachkopf» nennt. Bombenstimmung also.

Frieda ist sich übrigens sicher, dass die Presse alles, was sie über sie schreibt, auch direkt an sie schreibt («alles, was d'Präss mir schribt»). Ähhhm, nein. Die Presse macht das bloss, weil sie in diesem Fall genau gleich ist wie Sebastian: Eine unverfrorene, selbstsüchtige, aber manchmal ziemlich amüsante Wanze. Wir hängen uns dann gern zur Hochzeit wieder an euch dran. Bis dann!

Die schöne Frieda

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Die schöne Frieda
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