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250 Millionen Dollar: Argentinien einigt sich im Schuldenstreit mit weiteren Gläubigern



Argentinien hat sich im jahrelangen Schuldenstreit mit weiteren Gläubigern verständigt. Es gehe um Investoren, die Staatsanleihen im Wert von knapp 250 Millionen Dollar hielten, teilte der von einem US-Gericht eingesetzte Vermittler Daniel Pollack am Mittwoch mit.

Argentinien war 2002 in die Staatspleite gerutscht und hatte sich danach mit den meisten Geldgebern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen geeinigt. Mehrere Hedgefonds kauften die Bonds, die Argentinien nach US-Recht begeben hatte, damals zu einem Bruchteil des Nennwertes und pochten später auf eine volle Auszahlung.

Argentina's President Cristina Fernandez de Kirchner poses in front of a wall with the names of her late husband Nestor Kirchner and late former governor of Santa Cruz province Jorge Cepernic, after she inaugurated a new high complexity hospital in the Patagonian city of El Calafate February 15, 2015. Top government officials rallied behind Argentina's President Cristina Fernandez on Saturday after a state prosecutor said he would keep investigating accusations that she tried to cover up Iran's alleged involvement in a 1994 bombing. The allegations have plunged Fernandez's last year in office into turmoil at a time her leftist government is already grappling with an economy teetering on the brink of recession. REUTERS/Argentine Presidency/Handout via Reuters (ARGENTINA - Tags: POLITICS HEALTH CRIME LAW) 
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Kämpfte noch gegen die «Geierfonds»: Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Fernandez Kirchner.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Das Land stellte sich quer und wurde 2014 erneut für zahlungsunfähig erklärt. Macris Vorgängerin Cristina Fernandez hatte Verhandlungen weitgehend abgelehnt und die Kläger als «Geierfonds» bezeichnet. Seit der Wahl von Mauricio Macri zum neuen Präsidenten des südamerikanischen Landes im November ist wieder Bewegung in den Streit gekommen.

Die neue Regierung hofft nun, mit der Lösung des Konflikts mehr Investoren ins Land zu locken und damit die Erholung der drittgrössten Volkswirtschaft Lateinamerikas voranzutreiben. Mit der jüngsten Einigung hat Argentinien Grundsatzvereinbarungen mit US-Gläubigern in Höhe von fast sieben Milliarden Dollar getroffen. (kad/sda/reu)

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