DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Former Deutsche Bank Chief Executive Josef Ackermann sits in a courtroom in Munich, Germany, April 28, 2015. Deutsche Bank 

co-CEO Juergen Fitschen and some other current and former Deutsche Bank managers went on trial on Tuesday accused of giving misleading evidence in connection with the collapse of the Kirch media empire in a case that could prove a major distraction for a bank pursuing a strategic revamp. REUTERS/Michaela Rehle

Josef Ackermann: Auch der Schweizer wird möglicherweise zur Kasse gebeten. Bild: MICHAELA REHLE/REUTERS

Deutsche Bank will von früheren Top-Managern Millionen-Boni



Die Deutsche Bank will einem Medienbericht zufolge von sechs früheren Vorständen Boni in Millionenhöhe zurück. Betroffen sind laut der «Süddeutschen Zeitung» die Ex-Konzernchefs Anshu Jain, Josef Ackermann und Jürgen Fitschen sowie weitere Topmanager.

Die höchste Summe will die Bank von Jain einholen, wie die «Süddeutsche Zeitung» am Donnerstag berichtete. Dieser leitete früher das Investmentbanking und war von 2012 bis 2015 Co-Chef der Bank. Finanzkreisen zufolge könne es in Fall Jain um einen zweistelligen Millionenbetrag gehen.

Die Deutsche Bank prüfe nicht nur, in welchem Ausmass Boni gestrichen werden können, die noch nicht fällig sind. Es gehe auch darum, ob das Institut bereits zugesprochene Zahlungen einfordern könne, hiess es weiter.

Die Deutsche Bank steckt mitten in der Sanierung und in Verhandlungen über eine US-Milliardenstrafe wegen Geschäften mit faulen Hypotheken. Jain hatte wie sein damaliger Co-Vorsitzender Jürgen Fitschen 2014 noch rund 6,6 Millionen Euro verdient. Ende Juni war Jain 2015 zurückgetreten und erhielt für das halbe Jahr ein Gehalt von 1,9 Millionen Euro. (cma/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das E-Auto gewinnt: Warum der Todesstoss für Benziner und Diesel nun viel früher kommt

Drohende Verkaufsverbote und strengere Abgasnormen beschleunigen das Ende von Benzin- und Dieselautos. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ab wann sie keine «Verbrenner» mehr verkaufen. Die Pläne in der Übersicht.

Die Ansage von GM-Chefin Mary Barra glich einer Revolution. Ausgerechnet General Motors, Sinnbild der behäbigen US-Autobranche, preschte Anfang Jahr hervor und verkündete das Aus für den Verbrennungsmotor bis 2035.

Ford und Volvo stampfen Benzin- und Hybridfahrzeuge bis 2030 ein, BMWs Mini ist ab 2031 rein elektrisch unterwegs und Jaguar ab 2025. Den Smart gibt es schon jetzt ausschliesslich mit E-Antrieb und Audi und VW haben in den letzten Tagen angekündigt, keine neuen Verbrennungsmotoren zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel