DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

HSBC-Chef John Flint tritt überraschend zurück



Der Konzernchef der britischen Grossbank HSBC, John Flint, ist in der Nacht zum Montag zurückgetreten. Dies teilte die Bank auf ihrer Website mit.

Die Bank erklärte zudem am Montagmorgen, angesichts eines «zunehmend komplexen und herausfordernden globalen Umfelds» sei ein Wechsel nötig gewesen. Zu den weiteren Gründen von Flints Rücktritt hiess es lediglich, der Schritt sei im Einvernehmen mit dem Aufsichtsgremium erfolgt.

Der Verwaltungsrat der Bank bat umgehend den Leiter der Welthandelsabteilung, Noel Quinn, den leeren Posten vorerst zu übernehmen.

Flint hatte das Ruder der grössten europäischen Bank erst im Februar 2018 vom langjährigen Chef Stuart Gulliver übernommen und den Konzern auf Wachstum ausgerichtet. Bis 2020 will die Bank 15 bis 17 Milliarden US-Dollar investieren, um ihr Geschäft weiter zu stärken. Das Geld soll vor allem nach Asien und in neue Technologien fliessen.

Im ersten Quartal hatten glänzende Geschäfte in Asien der Bank einmal mehr einen Milliardengewinn beschert. In den ersten drei Monaten des Jahres war der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern um knapp zehn Prozent auf 6.35 Milliarden Dollar gestiegen. Mit etwas mehr als fünf Milliarden Dollar kam dabei der Löwenanteil aus Asien.

Am Montag gab die Bank zudem eine deutliche Gewinnsteigerung für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn vor Steuern legte um 15.8 Prozent auf 12.4 Milliarden Dollar zu. (sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Esel-Handel in Afrika

Es gibt zu wenig Blutstammzellspender in der Schweiz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die USA suchen wieder Steuergelder – das wird Folgen für die Schweiz haben

Für Präsident Biden haben Steuern wie für Vorgänger Obama oberste Priorität – das hat Folgen für die Schweiz.

Wie in der Finanzkrise suchen die Amerikaner auch in der Coronakrise weltweit nach Steuergeld. Neben seinem Job-Plan kündigte Joe Biden diese Woche einen Steuer-Plan an. Unter anderem sollen die Regeln besser durchgesetzt werden für Konzerne und reiche Amerikaner. Wie in der Finanzkrise, als sie das Bankgeheimnis knackten, werden die Amerikaner auch in der Schweiz suchen – dem immer noch grössten Finanzplatz für ausländisches Geld.

Zwar kann die Schweiz ihr Bankgeheimnis natürlich kein zweites …

Artikel lesen
Link zum Artikel