Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kubanische Wirtschaft soll im Jahr 2016 um zwei Prozent wachsen



Kuba strebt im kommenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von zwei Prozent an. «Mitten in der weltweiten Krise zu wachsen, ist etwas Positives. Zwei Prozent Wachstum sind gut», sagte Wirtschafts- und Planungsminister Marino Murillo in der Nationalversammlung in Havanna.

Kuba wolle die Produktion steigern und die Importe senken, sagte er. «Alles, was wir in Kuba produzieren können, sollten wir auch hier herstellen», sagte Murillo vor den Abgeordneten. Es sei besser, Rohstoffe zu importieren und sie hier weiterzuverarbeiten, als die fertigen Produkte auf dem Weltmarkt zu kaufen.

2015 hatte die Volkswirtschaft des sozialistischen Karibikstaates noch vier Prozent zugelegt. Trotz des soliden Wachstums im ausklingenden Jahr blieben die Landwirtschaft, die Zuckerindustrie sowie das Bau- und Transportwesen hinter den Erwartungen der Regierung zurück.

Der Staat werde künftig stärker in gewinnbringende Sektoren wie Tourismus, Biotechnologie und Energie investieren, kündigte Minister Murillo an.

Die Vollversammlung des kubanischen Parlaments tritt zweimal im Jahr zusammen. Bei der Sitzung am Dienstag sollten die Abgeordneten unter anderem über den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr debattieren. Am Nachmittag (Ortszeit) wurde zudem eine Rede von Präsident Raúl Castro erwartet. (jas/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

USA setzen Xiaomi und weitere chinesische Firmen auf Schwarze Liste

Wenige Tage vor dem Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben die USA weitere Beschränkungen gegen chinesische Firmen verhängt.

So wurden unter anderem der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi am Donnerstag wegen angeblicher militärischer Verbindungen auf eine Schwarze Liste des US-Verteidigungsministeriums gesetzt. Die Aktien des Unternehmens sackten daraufhin an der Hongkonger Börse um mehr als zehn Prozent ab.

Ebenfalls neu auf der Schwarzen Liste, wie das …

Artikel lesen
Link zum Artikel