DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Britische Wirtschaft schrumpft 2020 um fast 10 Prozent



Es sieht d

Die Britische Wirtschaft hat massiv eingebüsst. Bild: sda

Die britische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr infolge der Corona-Pandemie drastisch geschrumpft. Wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent zurück. Dies ist ein Rekordrückgang.

Zum Jahresende hin wuchs die Wirtschaft jedoch wieder. Laut ONS lag das BIP im vierten Quartal 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorquartals.

Im Gesamtjahr gingen sowohl die Haushaltsausgaben als auch die Unternehmensinvestitionen stark zurück. Der Wirtschaftseinbruch folgt auf ein Wachstum von 1,4 Prozent im Jahr 2019. Im internationalen Vergleich hat die Corona-Pandemie die britische Wirtschaft stark getroffen. In Deutschland etwa fiel der Wirtschaftseinbruch im vergangenen Jahr gerade mal halb so stark aus.

Im vierten Quartal hingegen hat sich die britische Wirtschaft international nicht schlecht geschlagen. Deutschland etwa verzeichnete im Schlussquartal 2020 ein Mini-Wachstum knapp über Stagnation. Frankreich und Italien sind sogar geschrumpft, ebenso die Eurozone. Die US-Wirtschaft wuchs in etwa so stark wie die in Grossbritannien. (aeg/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Nordirland wird zum grössten Kollateralschaden des Brexit

Die Gewalt ist zurück in Nordirland. Der Hauptgrund für die Ausschreitungen probritischer Loyalisten ist der Austritt aus der EU. Er gefährdet den fragilen Frieden in der Region.

In Nordirland spielen sich Szenen ab, die an das dunkelste Kapitel seiner Geschichte erinnern. Seit dem Osterwochenende kommt es zu gewaltsamen Protesten probritischer Loyalisten. In der Nacht auf Donnerstag wurde in der Hauptstadt Belfast ein Doppeldeckerbus angezündet. Tote gab es bislang keine, aber zahlreiche Verletzte.

Selbst Kinder sollen sich an den Krawallen beteiligt haben. Beobachter fühlen sich an die Zeit der «Troubles» erinnert, wie die bürgerkriegsähnlichen Zustände in …

Artikel lesen
Link zum Artikel