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Notenbankchef: Zinsen in Japan werden vorerst nicht steigen



Die japanische Notenbank will nicht an ihrer extrem lockeren Geldpolitik rütteln. Für geraume Zeit werde es keine Zinserhöhungen geben, sagte Zentralbankchef Haruhiko Kuroda in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Zeitung «Yomiuri Shimbun».

epa06809123 Haruhiko Kuroda, the Governor of the Bank of Japan (BOJ), speaks during a news conference following a two-day monetary policy meeting in Tokyo, 15 June 2018. BOJ decided the bank will apply a negative interest of minus 0.1 percent to the Policy-Rate Balances in currents held by financial institutions at the bank. The BOJ also added it will purchase Japanese Government bonds (JGBs) so that 10-year JGB yields will remain at around zero percent.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda. Bild: EPA/EPA

In den USA steigen die Zinsen bereits seit einigen Jahren wieder, die Europäische Zentralbank beendet ihre billionenschweren Anleihenkäufe zum Jahresende. Ökonomen hatten die jüngsten Massnahmen der Bank von Japan als Vorstufe für eine allmählich wieder straffere Geldpolitik gewertet.

«Solange es Unsicherheiten gibt, bleibt es bei der Zusage, die aktuell niedrigen Zinsen beizubehalten», sagte Kuroda nun aber. Unter seiner Führung hat die Notenbank in den vergangenen fünf Jahren massiv Wertpapiere am Markt gekauft und eine Nullzinspolitik betrieben. Trotzdem bleibt die Inflationsrate in der weltweit drittgrössten Volkswirtschaft deutlich hinter dem Ziel von zwei Prozent zurück. (sda/reu)

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