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Nach Thomas-Cook-Pleite: Zurich-Versicherung will Hotels anzahlen



Um Konflikte über die Bezahlung von Ferienunterkünften zu vermeiden, will die Zurich-Versicherung bei Thomas-Cook-Pauschaltouristen im Ausland rasch handeln. Auf Basis der Buchungsinformationen und ohne Vorlage von Rechnungen sollen die Hotels in den Ferienorten nunmehr 50 Prozent der ausstehenden Zahlungen erhalten.

Dies sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur DPA in der Nacht auf Freitag. «Dies gilt sofort und unter der Voraussetzung, dass Thomas-Cook-Reisende von diesen Hotels ab sofort weder zur individuellen Zahlung von Hotelrechnungen aufgefordert oder anderweitig genötigt werden», sagte der Sprecher weiter.

British passengers with Thomas Cook wait in queue at Antalya airport in Antalya, Turkey, Monday Sept. 23, 2019. Hundreds of thousands of travellers were stranded across the world Monday after British tour company Thomas Cook collapsed, immediately halting almost all its flights and hotel services and laying off all its employees. According to reports Monday morning some 21,000 Thomas Cook travellers were stranded in Turkey alone.(IHA via AP)

Britische Touristen, die bei Thomas Cook gebucht hatten, mussten sich am Montag im türkischen Antalya gedulden. Bild: AP

Die Versicherung reagierte damit auf Berichte von Hotelgästen, die nach eigenen Angaben gezwungen worden waren, ihre Unterkünfte vor Ort selbst zu bezahlen. Einige deutsche Touristen hatten demnach mehr als 1000 Euro auf den Tisch legen müssen.

Wie viele Hotels betroffen sind, werde am heutigen Freitag mit dem insolventen Reiseanbieter abgestimmt, sagte der Versicherungs-Sprecher. Nach Angaben vom Donnerstag waren allein aus Deutschland noch 70'000 Thomas-Cook-Pauschalurlauber unterwegs. Die Zurich Deutschland hat Urlaub und Rückreise der Thomas-Cook-Kunden abgesichert.

Thomas Cook in Deutschland war in den Sog der Pleite des britischen Mutterkonzerns geraten und hatte am Mittwoch Insolvenzantrag gestellt. Insolvenzverwalter wollen versuchen, die drei Thomas-Cook-Gesellschaften in Deutschland fortzuführen und eine Zukunftslösung zu finden. (sda/dpa)

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