DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bei General Electric sollen 140 bedrohte Stellen doch bleiben



epa08963654 epa06101040 A file photo dated 13 January 2016 showing an exterior view on the General Electric (GE) offices in Baden, Switzerland, 13 January 2016 (reissued 25 January 2021). GE is to publish their 4th quarter 2020 results on 26 January 2021.  EPA/URS FLUEELER *** Local Caption *** 53661678

General Electric entlässt weltweit tausende Mitarbeiter - auch die Schweiz ist betroffen Bild: keystone

Der Energiekonzern General Electric hat letzten Herbst in verschiedenen Bereichen Entlassungen angekündigt. Nachdem in zwei dieser Fälle die Konsultationsverfahren abgeschlossen worden sind, sollen nun 140 der ursprünglich zur Entlassung vorgesehen Stellen doch erhalten bleiben, wie Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände am Montag mitteilten.

Im Herbst 2020 hatte General Electric noch angekündigt, bei GE Grid in Oberentfelden 562 von 619 Stellen und bei Gas Power in Baden 84 Stellen abzubauen, wie es im Communiqué der Personalvertretung von GE, der Gewerkschaften Unia und Syna, der Angestellten Schweiz sowie des Kaufmännischen Verbands heisst. Dank der Bemühungen und konkreten Vorschläge der Personalvertretung mit Unterstützung von Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Verbänden sei es aber gelungen, in Oberentfelden 120 und in Baden 20 Stellen zu erhalten.

Den Entlassenen soll derweil ein Sozialplan zugutekommen. Wegen der aufgrund der Pandemie schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt werde aber über weitere Abfederungsmassnahmen diskutiert, so die Gewerkschaften weiter. So forderten die Personalvertretung und Arbeitnehmenden-Organisationen von General Electric, dass das Unternehmen die entlassenen Angestellten ausreichend absichert und bei der Jobsuche unterstützt.

Die Gewerkschaften werfen General Electric angesichts schrittweise abgebauter mehreren Tausend Stellen in den letzten Jahren eine Salamitaktik vor, die auf die schleichende Zerstörung eines industriellen Traditionsbetriebs hinauslaufe. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lockerungs-Powerplay: «Gastronomen fürchten, dass Beizen-Öffnungen sie in Krise stürzen»

Die Wirtschaftslobby fordert fast unisono rasche Öffnungen. Doch weder die Epidemiologin noch der Bar-Betreiber und der Ökonom unterstützen diese Strategie. In dieser Endphase der Pandemie sei besondere Vorsicht geboten.

Die SVP und die Wirtschaftsverbände steigen vor der Bundesratssitzung vom kommenden Mittwoch erneut ins Öffnungs-Powerplay: Gewerbeverband-Chef Hans-Ulrich Bigler fordert «die sofortige Beendigung des Lockdowns». Auch die SVP will unverzügliche Öffnungen ab dem 19. April für Restaurants und Betriebe in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit.

Mahnende Stimmen kommen längst nicht nur von Epidemiologinnen. Ob Bar-Betreiber Dirk Hany oder Taskforce-Ökonom Marius Brülhart: Sie sagen im Gespräch …

Artikel lesen
Link zum Artikel