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Ein fleischloser Burger ist der beste Burger der Welt – nun soll niemand mehr sagen, Veganer können nix Gescheites essen

Ein Männermagazin hat einen veganen Burger zum besten der Welt gekürt. Höchste Zeit, Veganer nicht mehr mit einem dummen Vorwurf zu belästigen.



«Was, du bist Veganer? Was kannst du da überhaupt noch essen?» Auf diese leidige Frage, mit der Fleischverzichter seit Jahrzehnten konfrontiert werden, gibt es jetzt die perfekte Antwort: «Den besten Burger der Welt.»

Ja, du hast richtig gelesen: Der beste Burger der Welt ist einer ohne Fleisch. Zumindest wenn es nach dem Männermagazin GQ geht, das den «Superiority Burger» eines New Yorker Restaurants zum Champion gekürt hat – und auch die New Yorker Hipster scheinen ganz verrückt danach.

Ein von NYC x NYC (@nycbynyc) gepostetes Foto am

Der Burger ist eine Kreation von Brooks Headley, einem ehemaligen Punkrock-Drummer, der das Rezept für sein Gemüse-Bratling streng geheim hält. Nur, dass für seine Leckerei keine Tiere leiden mussten, dafür garantiert er.

Natürlich ist das ein subjektives Urteil und dass einige die Auszeichnung als blasphemisch ansehen werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber dass es ausgerechnet von einem Männermagazin kommt, ist bemerkenswert: Es beweist, dass die vegane Küche in der hintersten Ecke des Mainstreams angekommen ist.

Wirklich toll war das Argument nie

Dass Veganer sich nur von Salat, Kräutern und Bambus ernähren, während sich der Karnivor an der ganzen Klaviatur der Kulinarik erfreut, war aber immer ein bisschen ein dümmliches Bild. Wie abwechslungsreich isst denn der Durchschnittsschweizer? Wie viele Fleischsorten gibt es, die er regelmässig verzehrt? Und wer isst im McDonald's tatsächlich jedes Mal einen anderen Burger?

Hast du Lust, den «Superiority Burger» mal zu probieren?

Wer sich hingegen anders ernährt, muss gezwungenermassen über den Tellerrand hinausblicken. Menschen, die auf vegetarisch oder vegan umgestellt haben, berichten nicht selten davon, dass sich ihnen mit dem Schritt eine ganz neue Welt eröffnet hat. Warum nicht mal die besten fleischlosen Gerichte der indischen, chinesischen oder mexikanischen Cuisine kochen? Oder die Möglichkeiten von Tofu, Seitan und Tempeh auslotsen?

Ich erkläre die Diskussion um das kulinarische Potential von veganer Ernährung hiermit offiziell für beendet. Keine Angst, liebe Advokaten des Teufels, das Thema gibt auch sonst noch genug Diskussionsstoff. Soll man weniger Fleisch essen? Oder gar nicht? Wer ernährt sich gesünder? Nützt Missionieren (auf beiden Seiten), oder ist es kontraproduktiv?  Und wie sollen wir Tiere halten?

Doch das Argument «als Veganer kann man ja nix gescheites Essen», das könnt ihr jetzt einfach nicht mehr bringen.

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