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FILE - This Jan. 14, 2015 file photo shows oil pump jacks in McKenzie County in western North Dakota. President Joe Biden shut down oil and gas lease sales from the nation's vast public lands and waters in his first days in office, citing worries about climate change. Now his administration has to figure out what do with the multi-billion dollar program without crushing a significant sector of the U.S. economy, while fending off sharp criticism from congressional Republicans and the oil industry. (AP Photo/Matthew Brown, File)

Erdöl-Pumpen in North Dakota. Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Bild: keystone

Die CO2-Konzentration ist trotz Corona-Pandemie auf Rekordhoch



Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist trotz der Coronavirus-Pandemie weiter gestiegen. Die sogenannte Keeling-Kurve erreichte heuer im März ein neues Rekordniveau.

Das kalifornische Forschungszentrum Scripps Institution of Oceanography, das seit 1958 auf Hawaii die CO2-Konzentration in der Luft erfasst, misst aktuell einen Wert von über 418 ppm (parts per million). Das ist Wissenschaftern zufolge der höchste Stand seit Millionen von Jahren.

Warum ist das wichtig?

Die Keeling-Kurve gilt als wichtigster Umweltdatensatz des 20. Jahrhunderts. Sie unterliegt aufgrund des Vegetationszyklus einer saisonalen Schwankung und erreicht im Mai die jährlichen Höchstwerte.

Sorgen macht Klimaforschern aber der Anstieg von Jahr zu Jahr. 2020 lag die CO2-Konzentration im März bei 415 und stieg bis Mai 2020 auf 418. Heuer wurde der Wert von 418 bereits im März überschritten und könnte bei Mai auf 420 ppm steigen.

Wer hats erfunden?

Seit 1958 messen US-Wissenschafter die CO2-Konzentration in der Luft von der Station Mauna Loa auf Hawaii aus. Es ist die älteste Kohlendioxid-Messstation der Welt. Als die Untersuchungen dort begannen, lag der CO2-Wert noch bei 317 ppm.

Charles David Keeling gilt mit seinen messtechnischen Belegen als Entdecker des Treibhausgas-Effektes. Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erhitzt. Neben Kohlendioxid gibt es weitere Treibhausgase wie Methan.

Im Pariser Klimaschutzabkommen war 2016 vereinbart worden, die Erderwärmung auf möglichst 1.5 Grad, mindestens aber auf weniger als 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

(dsc/sda/apa)

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