DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sake. Japanerin.

Essen will gelernt sein in Japan. Bild: shutterstock

Thema Food

9 Tipps, die dich vor einem Fauxpas in japanischen Restaurants bewahren 

In Japan hat das Essen einen hohen Stellenwert. Es gibt unzählige ungeschriebene Regeln und dementsprechend zahlreiche Fettnäpfchen, in die nicht Eingeweihte treten können. 



Präsentiert von

1. Der Automat als Kellner 

Vieles ist in Japan automatisiert. In zahlreichen Restaurants gibt es gleich neben dem Eingang einen Automaten. Dort wählt der Gast das Gericht aus und wirft das Geld ein. Der Automat spuckt ein Ticket aus, das an der Theke abgegeben wird. Nach kurzer Wartezeit stellt einem der Koch das Essen vor die Nase. Ein Kellner ist nicht nötig. 

People stand in front of a ticket machine outside an instant noodle restaurant at a business district in Tokyo, Japan, April 30, 2015. Japan's core consumer prices rose 2.2 percent in March from a year earlier, government data showed on Friday. Picture taken April 30, 2015. REUTERS/Yuya Shino

Männer stehen vor einem Automaten Schlange. Bild: YUYA SHINO/REUTERS

2. Stäbchen nicht in den Reis stecken

Es gilt als äusserst unhöflich, seine Essstäbchen in eine mit Reis gefüllte Schale zu stecken. Und zwar, weil die Japaner dies mit einem Beerdigungsbrauch assoziieren. Dabei werden mit einer länglicheren Variante der Essstäbchen die Knochen aus der Asche von Verstorbenen in die Urne gefüllt.

Stäbchen.

So nie. Bild: shutterstock

3. Getränkeautomaten, überall Getränkeautomaten 

Wer behauptet, in Japan stehe an jeder Ecke ein Getränkeautomat, der untertreibt. Im Land der aufgehenden Sonne gibt es alle fünf Meter Automaten mit Softdrinks, Kaffee, Tee. Vor jedem Hauseingang stehen sie, vor jedem Laden. Drückt man auf Kaffee, kommt dieser in Büchsenform aus dem Automaten und die Büchse ist heiss.

Automat. Japan.

Das könnte überall sein in Japan. Automaten, Automaten, Automaten. Bild: shotterstock

4. Trinkgeld verboten 

Der Kunde ist in diesem Sinne wirklich König. Ein exzellenter Service ist in Japan Voraussetzung. Es ist nicht nur so, dass niemand ein Trinkgeld erwartet, Trinkgeld ist gar verpönt. 

YEN.

Der Yen ist fast immer, aber nicht als Trinkgeld willkommen. Bild: shotterstock

5. Steh-Restaurants 

Steh-Restaurants sind im Trend. Die Japaner schlürfen nicht nur Ramen-Suppe oder Sushi im Stehen. Gourmet-Essen im Stehen ist ebenfalls verbreitet. Man isst in Reih und Glied an langen Bars. 

Bild

Essen und sitzen ist momentan eher out.  Bild: shotterstock

6. Nicht essen beim Gehen

Es ist in Japan tabu, auf offener Strasse im Gehen zu essen. Zum Essen sollte man sich hinsetzen. Allerdings nicht in der U-Bahn. Dort isst niemand. Die Hochgeschwindigkeitszüge Shinkansen und andere Fernzüge sind die Ausnahme.

Argentina's Pablo Zabaleta eats a fruit as he walks during a training session in La Serena, Chile, June 17, 2015. Argentina will play against Jamaica on June 20 during their Group B soccer match at the Copa America soccer tournament in Chile.  REUTERS/Marcos Brindicci

Der argentinische Fussballer Pablo Zabaleta isst einen Apfel auf dem Weg zum Training. Das kommt in Japan schlecht an.  Bild: MARCOS BRINDICCI/REUTERS

7. Schlürfen erwünscht 

Geräuschvolles Essen ist okay. Sprechen mit vollem Mund oder Schlürfen ist vor allem beim Essen von japanischen Nudelsuppengerichten nicht verkehrt. Umgekehrt wird vor allem von Männern erwartet, beim Essen der Nudeln zu schlürfen. Das gilt als Zeichen, dass das Gericht schmeckt.

In this Aug. 19. 2014 photo, Han Seung-youn, 36, eats

Wenn's schmeckt, soll geschlürft werden. Bild: Ahn Young-joon/AP/KEYSTONE

8. Das warme Tuch

Im Restaurant wird immer ein feuchtes, meist warmes Tuch gereicht. Damit reinigen sich die Gäste vor dem Essen die Hände. Während dem Essen kann das Tuch auch als Serviette benutzt werden. Männer wischen sich damit das ganze Gesicht ab, Frauen tupfen sich nur den Mund.

Tüchlein Japan

Das Tuch gehört zum japanischen Essensritual. Bild: shotterstock

9. Nicht selber nachschenken 

Man füllt sich sein Glas nicht selbst in Japan. Das übernimmt der Gastgeber. Sollte der Gast nicht wollen, dass aufgefüllt wird, lässt er einen Rest im Glas. Ist es leer, heisst das, dass man noch nicht genug hat, und man bekommt mehr.

A staff of Tokyo's French restaurant Narisawa pours a junmai daiginjo sake into a Japanese traditional Edo Kiriko glass, a faceted glass from the Edo period, to pair with a dish called

Bild: YUYA SHINO/REUTERS

Karma: Vegetarischer Genuss aus aller Welt

Gehe auf kulinarische Weltreise. Coop Karma vereint Genuss, Kulinarik, Frische und Convenience – und dies alles erst noch vegetarisch. Von fertigen Menüs über Salate und Sandwiches bis hin zu Snacks, Aufstrichen und einer breiten Tofuauswahl bietet Karma kulinarische Vielfalt mit über 50 Produkten aus aller Welt.

Jetzt mehr entdecken>>

 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Was in unserem Körper nach der Covid-Impfung passiert – Schritt für Schritt erklärt

Die Schweiz hat den Impf-Turbo gezündet. Doch was passiert eigentlich nach dem ersten Piks im Oberarm in unserem Körper genau? Wir erklären es dir – Schritt für Schritt.

Das ist das neue Coronavirus Sars-CoV-2. In seinem Innern trägt es die RNA, also das Erbgut und an seiner Oberfläche stehen eine Art Stachel ab, Spike-Proteine genannt. Das Virus braucht sie, um in die menschlichen Zellen zu gelangen. Weil unser Körper diese Stacheln nicht kennt, beginnt er bei einer Infektion mit dem Coronavirus, Antikörper dagegen zu produzieren. Dank diesen ist man nach einer Erkrankung vorübergehend immun.

Damit nun nicht alle zuerst krank werden müssen, um Antikörper gegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel