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Diese Krabbeltierchen leben (mehr oder weniger) heimlich in deiner Wohnung



Du willst es nicht wahr haben, du denkst, «in meiner Wohnung bestimmt nicht», doch ob du willst oder nicht: Höchstwahrscheinlich hast du mindestens einen dieser kleinen Untermieter. 

Bücherskorpione

Bild

bild: flickr/Radoslav Bielik

Der Bücherskorpion hält sich bevorzugt in trockenen, engen Spalten auf, wodurch man ihn früher oft zwischen alten, verstaubten Büchern, oder unter alten Tapeten begegnet ist. Sein Name ist etwas irreführend, denn eigentlich handelt es sich bei diesem 2.5 - 4 Millimeter grossen Tier gar nicht um einen Skorpion. Für den Menschen sind Bücherskorpione vollkommen harmlos. Da sie bevorzugt kleinere Tiere wie Bettwanzen oder Staubläuse fressen, kann man sie als Nützlinge einstufen.

Silberfischchen

Silberfischchen

bild: flickr/chris

Silberfischchen halten sich gerne dort auf, wo es schön feucht ist, also im Badezimmer, Keller oder unterhalb der Küchenspüle. Die bis zu 1 Zentimeter grossen Insekten sind für Menschen nicht schädlich, vermehren sich aber oft so rasant, dass es unangenehm werden kann. Ein Vorteil von Silberfischchen ist, dass sie den Kot von Hausstaubmilben fressen, der bei Menschen Allergien auslösen kann.

Küchenschaben

Küchenschabe

bild: flickr/tom spinker

Küchenschaben gehören zu den häufigsten Schädlingen und sind überall in der Wohnung anzutreffen. Küchenschabe ist dabei nur ein Sammelbegriff für drei verschiedene Schabenarten, die zwischen 12 und 44 Millimeter gross werden können. Die lichtscheuen Insekten sind nachtaktiv und verstecken sich so gut, dass man oft gar nicht merkt, dass sie überhaupt da sind. Wer seine Wohnung, insbesondere die Küche, immer schön sauber hält, muss keine Angst vor einem Schabenbefall haben.

Kellerasseln

Kellerasseln fühlen sich dort wohl, wo es kühl, feucht und dunkel ist. Daher trifft man sie, wie der Name schon sagt, häufig in Kellern an. Die bis zu 2 Zentimeter grossen Tierchen ernähren sich ausschliesslich von pflanzlichen Überresten. Auch wenn sie in vielen Wohnungen unerwünscht sind, sind sie keine Schädlinge.

Spinnen

Pfauenspinne

Eine Pfauenspinne. Süss, oder? bild: flickr/jurgen otto

Spinnen trifft man in der gesamten Wohnung an. Die häufigsten Vertreter sind hierbei Springspinnen, Winkelspinnen und Zitterspinnen. Glücklicherweise sind keine der bei uns heimischen Spinnenarten für den Menschen gefährlich. Dennoch kann der Biss einiger Spinnen (z. B. der Kreuzspinne) sehr schmerzhaft sein.

Da Spinnen zu den Nützlingen gehören, sollten sie lebendig nach draussen befördert werden, also tötet sie am besten nicht. Übrigens sind Spinnen keine Insekten, sondern gehören zu den Spinnentieren, zu welchen, unter anderem, auch die Skorpione gehören.

Ein «paar» Spinnen zu viel: 

Bettwanzen

Bettwanze

bild: flickr/afpmb

Wer Bettwanzen hat, wird dies sehr schnell bemerken. Denn die rund 4 – 6 Millimeter grossen Schädlinge leben nicht nur in Betten, sondern stechen Menschen und ernähren sich so von deren Blut. Vollgesogen kann eine erwachsene Bettwanze bis zu 1 cm gross werden. Wer das Pech hat und von Bettwanzen heimgesucht wird, sollte sofort einen Spezialisten kontaktieren, denn mit normalen Insektenbekämpfungssprays erreicht man die in Ritzen gut versteckten Bettwanzen kaum.

Staubläuse

Staublaus Larve

Larve bild: wikipedia/tomkpunkt

Staubläuse

Adultes Tier bild: flickr/Mick Talbot

Weltweit gibt es rund 5600 Arten von Staubläusen, etwa 100 davon leben in Mitteleuropa. Staubläuse kommen in bis zu einem Drittel aller Haushalte vor. Die 0.7 - 10 Milimeter grossen Tierchen leben bevorzugt an Orten, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Zwar sind Staubläuse selbst nicht gefährlich, ihr Kot kann bei Menschen aber Allergien auslösen. Weiterhin fördert er auch das Wachstum von Schimmel in der Wohnung, was wiederum zu Allergien und auch Schäden an der Wohnung führen kann.

Bettmilben (Hausstaubmilben)

Hausstaubmilbe, Milbe

bild: wikipedia

Bettmilben leben bevorzugt in unseren Matratzen. Mit einer Grösse von 0.4 Millimetern sind sie von blossem Auge kaum erkennbar. Die kleinen Tierchen sind zwar ungefährlich, allerdings können ihre Ausscheidungen allergische Reaktionen auslösen. Häufiges Niesen oder Husten im Schlafzimmer kann ein Anzeichen dafür sein, dass man Bettmilben hat. In diesem Fall soll man einen Arzt aufsuchen. 

Übrigens: Bettmilben sind kein Zeichen von mangelnder Matratzenhygiene, denn die kleinen Tierchen finden sich fast überall zurecht.

Aber es gibt Hilfe:

So, genug geekelt. Hier kommt was Flauschiges:

1 / 65
63 Katzen, die einfach nur Katzen sind
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